Ein Bauherrenservice von Heinze

Ideen und Lösungen für Ihr Zuhause

Der folgende Artikel wird Ihnen präsentiert von unserem Partner:

Dämmung rauf, Energieverbrauch runter.

Ganz wichtig für ein gutes Dach ist die Wahl der richtigen Dämmung. Denn egal, ob Neubau oder Modernisierung: In Zeiten steigender Heizkostenpreise ist Energie sparen notwendig und sogar vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Mit der modernen Hochleistungsdämmung von Braas erfüllen Sie alle gesetzlichen Auflagen, sparen Geld und haben sogar gegebenenfalls Anrecht auf günstige Kredite.
Jetzt lesen  
 1
Verbot: Glühbirne vor dem endgültigen Aus©

© rudolf ortner/pixelio.de

 

Verbot: Glühbirne vor dem endgültigen Aus

Wieder einmal heißt es Abschied nehmen: Das Verbot der altbewährten Glühbirne hat nun auch Leuchtkörper mit 60 Watt erreicht. Wir erklären, warum das so ist und was man beim Kauf neuer Energiesparlampen beachten sollte.

Nachdem das Verbot von Glühbirnen mit 100 und 75 Watt Leistung bereits länger besteht, dürfen seit dem 1. September 2011 nun auch keine 60-Watt-Birnen mehr in den Handel gebracht werden. Händlern ist es nur noch erlaubt, Lagerbestände zu verkaufen. Hintergrund dieser Maßnahme ist eine EU-Verordnung. 2012 sollen auch Glühbirnen mit noch geringeren Wattzahlen komplett aus den Geschäften verschwinden. Darüber hinaus sind auch solche Halogenlampen betroffen, bei denen es sich nicht ausdrücklich um Energiesparmodelle handelt. Das Verbot soll die Verbraucher animieren, von der Glühbirne auf die Energiesparlampe umzusteigen.

Wärme- statt Glühbirne

Eine Glühbirne wandelt nur rund fünf Prozent des Stroms in Licht um. Der Rest verpufft als Wärme. Eine heute übliche Energiesparlampe verbrauchen dagegen nur elf bis zwölf Watt Strom, um genauso viel Licht wie eine Glühbirne mit 60 Watt zu erzeugen. Die Lampenindustrie hat vorgerechnet, dass die komplette Umstellung eines durchschnittlichen Haushalts pro Jahr fast 160 Euro Stromkosten spart.

Durch das Verbot der Glühlampe in allen deutschen Haushalten könnten demnach jährlich 4,5 Millionen Tonnen an klimaschädlichem Kohlendioxid gespart werden. Allerdings sollte man diese Zahl im Verhältnis sehen: Der Faktor Beleuchtung macht nämlich nur rund 1,7 Prozent des Energieverbrauchs in Privathaushalten aus. Dem stehen Heizung und Warmwasser mit 85 Prozent gegenüber.

Packungsaufdruck genau studieren

Parallel zum Verbot der Glühbirne sehen die EU-Verordnungen eine bessere Kennzeichnung von Leuchtmitteln vor, sodass Verbraucher Glühbirne, Energiesparlampe und Co. leichter miteinander vergleichen können. Wichtigste Größe ist der Lichtstrom, gemessen in Lumen. Eine Glühlampe mit 60 Watt erreicht rund 700 Lumen. Wer einen gleich hellen Ersatz sucht, kann zu einer Energiesparlampe oder einem anderen Leuchtkörper greifen, auf dessen Verpackung 700 Lumen angegeben sind. Häufig ist zusätzlich die Watt-Zahl aufgedruckt, die eine entsprechende Glühlampe hätte. Neue Lampenverpackungen geben außerdem Auskunft über die Lichtfarbe. Handelsüblich sind warmweiß mit einer Farbtemperatur bis 3300 Kelvin (K), neutralweiß (3300 bis 5300 K) oder tageslichtweiß mit über 5300 K.

Farbecht auch mit Energiesparlampe

Die Farbwiedergabe stellte bei älteren Energiesparlampen oft ein Problem dar, verliehen diese doch den Menschen, die sich in entsprechend beleuchteten Räumen aufhielten, oft eine unnatürlich graue Gesichtsfarbe. Für diesen Effekt ist nicht die Farbtemperatur entscheidend, sondern der Ra-Wert. Auch er ist auf den neuen Lampenverpackungen angegeben. Wohnbereiche sollten mit mindestens Ra 80 beleuchtet werden, Ra 100 ist für höchste Ansprüche geeignet, beispielsweise an Grafik-Arbeitsplätzen.

Zum Verbot kommt das Info-Gebot

Weiter schreibt die EU-Verordnung vor, dass Hersteller auf der Verpackung angeben müssen, wie viele Sekunden die Lampe braucht, um 60 Prozent ihrer Helligkeit zu erreichen. Außerdem finden sich Daten zum Quecksilbergehalt des Leuchtkörpers, zur Lebensdauer, zur Anzahl der Schaltzyklen, die die Lampe übersteht, sowie zur Dimmer-Eignung. Wer sich also mit dem Kleingedruckten auf der Verpackung einer Energiesparlampe befasst, wird sich auch nach dem Verbot der Glühbirne bestens zurechtfinden.

Sie wollen immer auf dem neusten Stand sein
und keinen Trend verpassen?

Melden Sie sich jetzt bei unserem Newsletter an!

 

Bewerten

0 0

Ihre Meinung zählt!

0 Kommentare

Geben Sie jetzt Ihren Kommentar ab!

Kommentieren  

Fördermittel

Fördermittel-Auskunft

Welche Fördermittel oder Zuschüsse können Sie nutzen? Bestellen Sie kostenlos Ihren individuellen Fördermittel-Report aus Deutschlands umfangreichster und aktuellster Fördermitteldatenbank mit über 5.700 Förderprogrammen - passend zu Ihrer Modernisierung oder Ihrem Neubau.
Fördermittel-Auskunft  

Weitere Leseempfehlungen

Energiesparlampen: Was die Alternativen zur Glühbirne alles können

Moderne Leuchtmittel wie LED oder Kompaktleuchtstofflampen sind sehr energieeffizient. Doch können diese Energiesparlampen die guten alten 75-Watt-Glühbirnen, die seit September 2010 nicht mehr hergestellt werden dürfen, auch in Bezug auf Leuchtkraft und Lichtfarbe ersetzen?
Jetzt lesen  

Helles Licht: Gute Sicht in der Küche, am Schreibtisch und im Badezimmer

Wer ein Buch liest, Gemüse schneidet oder sich rasiert, benötigt optimale Lichtverhältnisse. Aber ist hell auch schon gut? Lesen Sie hier, welche Lampen sich für Tätigkeiten eignen, die Konzentration erfordern.
Jetzt lesen  

Energiesparlampe, LED und Co.: Was jetzt neu auf dem Markt ist

Die Glühbirne mit 60 Watt ist dank EU-Verordnung bald Geschichte. Doch ihre Nachfolger liegen schon in den Regalen. Ob Energiesparlampe, LED oder Halogenleuchte: Wir stellen die neuesten Modelle vor.
Jetzt lesen  
50200259