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Feuchtigkeit: Frische Luft fürs Badezimmer©

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Feuchtigkeit: Frische Luft fürs Badezimmer

Waschen, Duschen, Baden – da sind Wassertropfen auf den Fliesen und Nebelschwaden über der Wanne unvermeidbar. Doch die Feuchtigkeit zu kontrollieren, ist für das Raumklima im Badezimmer wichtiger als übertriebene Hygiene.

Früher diente das Bad ausschließlich der persönlichen Hygiene, seit einigen Jahren wird es immer mehr als privater Wellness-Bereich genutzt. Wohlfühlen kann man sich aber nur dort, wo weder Schimmel noch chemische Schadstoffe in der Raumluft auftreten. Und dazu kann man mit einfachen Mitteln aktiv beitragen. Das fängt bei der Wahl der Boden- und Wandbeläge an.

Fliesen und das Fugenproblem

Keramische Fliesen sind die häufigste Wahl für Boden- und Wandbelag im Badezimmer und als Material gesundheitlich völlig unbedenklich. Für die Hilfsstoffe zur Verlegung gilt das nur teilweise. Fliesenkleber und Dichtstoffe auf Acrylbasis für die „normalen“ Fugen verursachen keine Schadstoffprobleme, wohl aber die elastischen Silikonfugenmassen zur Abdichtung der Ecken und Anschlüsse von Badewanne, Waschtisch, Dusche und WC. Problematisch ist nicht der Kunststoff Silikon an sich, sondern Zusatzstoffe wie zinnorganische Verbindungen und als gefährlich eingestufte Fungizide. Letztere sollen Schimmelpilzbildung auf den ständig der Feuchtigkeit ausgesetzten Silikonfugen verhindern. Die Wirkung hält aber nur vorübergehend an, weil die Mittel mit der Zeit ausgewaschen werden, wobei Badbenutzer mit ihnen in Berührung kommen. Erfreulich: In einem Test der Zeitschrift „Öko-Test“ im Februar 2011 fanden sich im Gegensatz zu früheren Tests auch Silikonfugenprodukte mit relativ wenig Schadstoffinhalt.

Mineralputz – auch fürs Badezimmer eine Alternative

Dass Fliesen kein Wasser aufnehmen können ist zwar praktisch, hat aber den Nachteil, dass sie nicht zur Regulierung der Feuchtigkeit im Bad beitragen. Deshalb sollte man die Badezimmerwände auch nicht bis zur Decke hoch verfliesen. Eine optisch attraktive und baubiologisch empfehlenswerte Alternative zum Fliesenbelag ist Tadelakt, eine aus Marokko stammende Putztechnik: Naturkalk wird mit Olivenölseife zu einer wasserfesten, aber diffusionsfähigen Putzfläche verarbeitet. Weil er auch antibakteriell wirkt, verbessert der Kalkputz auf natürliche Weise die Hygiene im Bad.

Hygiene ohne Scharfmacher

Dass Sauberkeit im Badezimmer wichtig ist, steht außer Frage. Übertriebene Hygiene mit vielen Chemikalien ist aber nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Verzichten Sie im Bad auf chlorhaltige Sanitärreiniger, Raumsprays und Duftspender oder Desinfektionsmittel. Bevor Sie zu chemischen Abflussreinigern greifen, versuchen Sie, die Verstopfung mit mechanischen Mitteln wie Saugglocke oder Abflussspirale zu beheben. Als Vorbeugung gegen Schimmelpilz entfernen Sie nach dem Waschen oder Duschen Seifenreste von den Silikonfugen im Bereich der Fliesen.

Feuchtigkeit in den Griff bekommen

Gleich nach dem Duschen das Wasser von Fliesen, Duschkabinenwänden und Armaturen zu wischen, reduziert die Feuchtigkeit und verhindert die Bildung von Kalkflecken – was wiederum manchen Einsatz von Reinigungsmitteln überflüssig macht. Richtig lüften ist auch im Badezimmer der Königsweg zum guten Raumklima. Insbesondere nach jedem Baden und Duschen sollten Sie das Fenster weit öffnen und die Badezimmertür geschlossen halten, damit sich der Wasserdampf nicht in die anderen Räume verteilt. Auch darf es, nicht nur der Wellness wegen, im Bad mit 22 bis 24 Grad gern etwas wärmer sein als in anderen Räumen: Je wärmer die Raumluft ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen.

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