Ein Bauherrenservice von Heinze

Ideen und Lösungen für Ihr Zuhause

Der folgende Artikel wird Ihnen präsentiert von unserem Partner:

Der Schornstein - ein neuer Weg zum Energie sparen

Der Schornstein wurde von den alten Römern entwickelt und gehörte viele Jahrhunderte quasi unverändert zu jedem Haus. Egal ob als Kamin, Esse oder Rauchfang bezeichnet, Schornsteine galten immer als zuverlässige Rauchgas-Ableiter. Dass auch im Schornstein Optimierungspotenzial steckt, beweist einmal mehr der Marktführer Schiedel.
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Ethanolkamin: sauberer Flammenzauber©

© Artepuro

 

Ethanolkamin: sauberer Flammenzauber

Ein paar stetig vor sich hinflackernde Flammen reichen aus – und schon wird aus einem schlichten Raum ein behagliches Zuhause. Wer sich einen Kamin zulegen möchte und nach einer umkomplizierten Lösung sucht, ist mit einem Ethanolkamin gut beraten. Nur auf die Sicherheit ist besonders zu achten.

Knisternde Holzscheite und die wohlige Wärme eines Feuers – Kamine üben auf jeden von uns eine starke Anziehungskraft aus und avancieren schnell zum Herzstück des Eigenheims. Doch nicht überall ist Platz dafür. In Mietwohnungen und vielen Häusern sind Schornsteinanschlüsse oder -umbauten nicht möglich oder viel zu teuer. Eine einfache Lösung bietet da ein Ethanol- oder Gelkamin. Diese Kamine unterliegen nicht der Feuerstättenverordnung, benötigen keinen Schornstein und lassen sich überall aufstellen – selbst im Gartenhäuschen. Es gibt sie als Wand- oder Standgeräte sowie als Tischfeuer. Ihr Unterschied: Ein Ethanolkamin wird wahlweise mit Ethanol oder Bioethanol, ein Gelkamin mit Kamingel betrieben. Letzteres ist im Prinzip verdicktes Ethanol und vergleichbar mit der Brennpaste, die in Fonduegeräten verwendet wird.

Designvielfalt für jeden Geschmack

Hersteller bieten diese Kamine in den unterschiedlichsten Designs an – von schlicht-edel bis antik-verschnörkelt. Es gibt Geräte, die an das olympische Feuer erinnern, an schwere Landhauskamine oder sogar an bunte Würfel in Pop-Art-Manier. Der Gestaltungsfantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Darin hat der Ethanol- oder Gelkamin den klassischen Öfen einiges voraus. Zudem gibt es dekoratives „Brennholz“ aus Keramik, das dem Betrachter ein gemütliches Holzfeuer suggeriert. Design und Qualität haben natürlich ihren Preis. Während einfache Kamine im Baumarkt für rund 100 Euro zu haben sind, bezahlt man beim Fachhändler für ein ausgefallenes Modell bis zu 12.000 Euro.

Sauberer Ethanolkamin

Die modernen Geräte werden von den Herstellern als „saubere Sache“ angepriesen. In der Tat verbrennt Bioethanol im Kamin nahezu rückstandslos. Beim Brennvorgang entstehen weder Ruß noch Rauch, sondern lediglich Wasserdampf und CO2. Ein Ethanolkamin gilt deswegen als geruchsneutral. Gelüftet werden muss dennoch von Zeit zu Zeit – wie beim Abbrennen von Kerzen.

Gute Qualität und sachgemäßer Gebrauch sind lebenswichtig!

Bei der Anschaffung eines Ethanolkamins ist es wichtig, nicht an der falschen Stelle zu sparen! „Das Gerät sollte der DIN-Norm 4734-1 entsprechen“, erklärt Peter Täubl vom Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., „am Besten ist es auch TÜV-geprüft.“ Derartige Kamine sind zum Beispiel mit einer zweiten Auffangwanne für eventuell auslaufendes Ethanol ausgestattet und haben Sicherheitsbrenner, die das Risiko von Verpuffungen mindern. Wandkamine verfügen zudem über eine Sicherheitsaufhängung.

„Halten Sie sich genau an die Bedienungsanleitung “, betont der Fachmann, „denn bei unsachgemäßem Gebrauch kann es zu gefährlichen Verpuffungen kommen.“ Die mögliche Folge: schwerste Verbrennungen sowie Haus- und Wohnungsbrände.

Was zu beachten ist

Zu den Grundregeln gehört, den Ethanol- oder Gelkamin erst dann wieder mit Brennstoff zu befüllen oder das Feuer neu zu entfachen, wenn das Gerät vollständig abgekühlt ist. Auf Nummer sicher gehen kann man auch mit einem elektrischen Ethanolkamin, bei dem sich das Feuer per Knopfdruck entflammen und wieder löschen lässt. Die Frage nach mehr Umweltfreundlichkeit stellt sich für den Fachmann dabei nicht: „Ein Ethanolkamin hat keine Heizfunktion wie ein traditioneller Holz- oder Kohleofen. Er ist ein ausschließlich dekoratives Element.“

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