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Das ist nicht einfach nur eine Raumbehübschung
 

Das ist nicht einfach nur eine Raumbehübschung

Feng-Shui-Beraterin und Buchautorin Gundrun Mende („Feng Shui — Wenn Räume lächeln“) erzählt im Interview, wie die chinesische Lehre Räume und Menschen zum Lächeln bringen kann.

Frau Mende, was fasziniert Sie an Feng Shui?

Gudrun Mende: Das Schöne ist, das es so viele Möglichkeiten aufzeigt. Statt zu sagen: „Das geht ja sowieso nicht“, bietet es Tausende von Alternativen im Leben. Alles ist machbar. Und das hängt nicht vom Geld oder der Mode ab. Feng Shui ist keine Lehre für Arme oder Reiche, sondern für jeden. Feng Shui bietet so Spielwiesen, wie es unterschiedliche Menschen gibt. Das gibt mir eine Freiheit der Gedanken und viel Zuversicht. Durch Feng Shui werde ich zum Baumeister meines Lebens.

Wie umfangreich ist eine Ausbildung in Feng Shui?

Mende: Eigentlich lernt man nie aus. Nach der dreijährigen Ausbildung habe ich ständig Fortbildungen absolviert. Denn es gibt einfach so viele Aspekte bei der Gestaltung. Außerdem hat jeder Lehrer eine andere Herangehensweise. Das finde ich sehr interessant. Feng Shui ist eben Bewegung und Weiterentwicklung.

Wie sind Sie zu Feng Shui gekommen?

Mende: Nach meinen Pädagogik- und Germanistik-Studium sowie der Geburt meiner vier Kinder suchte ich einen neuen Einstieg in den Beruf. Da ich schon immer gern mit Menschen gearbeitet habe, begann ich eine Ausbildung als Trauerpädagogin. Während ich an meiner Abschlussarbeit schrieb, passierte es: Ein Buch über Feng Shui fiel mir in die Hände. Und da wusste ich: Das ist genau das, was ich gesucht habe und was ich immer machen wollte. Denn Feng Shui ist nicht einfach nur eine farbliche Raumbehübschung, sondern es hat eine tiefe Seele. Statt um Fremdbestimmung und Erwartungsverhalten geht es darum, den eigenen Weg zu finden. Um die elementare Frage, wo ich als Mensch eigentlich hin möchte.

Was bedeutet Ihnen Ihr spät gefundener Beruf?

Mende: Die Arbeit macht mir Freude. Ich verströme dadurch viel Kraft und kann anderen Lebensmut und Optimismus geben. Die Widrigkeiten des Lebens sehe ich als Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Das bringt mir viel Lebenserfahrung, die meine Arbeit so authentisch macht.

Inwieweit braucht eine Feng-Shui-Beraterin auch ein Händchen für Raumgestaltung?

Mende: Unwichtig ist das sicherlich nicht. Für mich war es zumindest ein Grund, warum Feng Shui so gut zu mir passt. Ich habe mich schon immer für Design interessiert, hatte eine große Materialkenntnis und wollte Architektin werden. Schon damals übten Möbel eine große Anziehungskraft auf mich aus. Oft nahm ich sie am Straßenrand mit und bemalte sie. Meine Interessen — Pädagogik und Architektur — bündelt Feng Shui einfach in idealer Weise.

Was hat Sie bewogen das Buch zu schreiben?

Mende: Eigentlich hatte ich gedacht, das mache ich, wenn die Kinder groß sind. Dann kam alles anders. Der Callwey Verlag bot mir eine Auftragsarbeit an. Und so beschloss ich, das Projekt anzunehmen. Denn in dem Buch konnte ich die Summe meiner Erfahrungen mitteilen und so anderen Menschen Mut machen, die eigene Situation angstfrei zu hinterfragen. So kam es zum Erstlingswerk „Farbe und Feng Shui“. Auch bei meinem zweiten Buch „Feng Shui — wenn Räume lächeln“ spielten diese Gedanken eine zentrale Rolle. Die heutige Zeit ist ebenfalls von Angst geprägt. Das Buch soll die Menschen als kleine Zelle stärken und ihnen Stabilität geben, damit sie dem Wind draußen besser standhalten können. Deswegen liegt der Schwerpunkt auf der Psychologie des Wohnraums und der Entwicklung des Menschen.

Was soll das Buch den Lesern vermitteln?

Mende: Der Leser bekommt viele Anregungen. Durch die Übungen erfährt er, wie sich Formen und Farben anfühlen. Dafür muss man sich öffnen. Mit meinem Buch können die Menschen lernen, sich im Kleinen fortzubewegen und sich dabei von der Angst zu entfernen. Wie ein Sprichwort sagt: „Eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“ So sind es auch hier erste wertvolle Schritte. Der Leser lernt, sich auf sein eigenes Gefühl zu verlassen und nicht auf äußere Trends zu hören. Und das gibt ihm Sicherheit.

Was ist das Besondere an dem Konzept?

Mende: Feng Shui ist ein bisschen wie das Pauken von Vokabeln für eine Sprache. Zunächst geht es darum, die Grundlagen zu vermitteln. Was im Kleinen vorn erklärt ist, findet man hinten in den Projekten wieder. Das Wissen wird so stetig kompakter. Insbesondere die verschiedenen Praxisbeispiele öffnen den Blick für das Machbare. Sie zeigen die vielen Gestaltungsideen in der konkreten Umsetzung. Als Ergänzung dazu gibt es Interviews, die eine Journalistin mit den jeweiligen Kunden geführt hat. Sie geben einen ganz persönlichen und ungeschminkten Einblick. Denn hier sprechen die Menschen über die nach Feng Shui gestalten Räume, ohne die Lehre bis ins Detail zu kennen.

Wie kann der Leser Feng Shui in den eigenen Räumen umsetzen?

Mende: Am besten ist es, im Kleinen anzufangen. Man sollte sich einen Raum oder auch nur eine Ecke aussuchen und genau betrachten — etwa wie durch ein Fernrohr. Hilfreich kann es auch sein, eine Kamera in die Hand zu nehmen und die Wohnung oder bestimmte Stellen zu fotografieren. Wo fällt das Auge hin? Welche Impulse gibt es dort? Ist die Ecke zu kahl oder zu vorgestellt? Stimmt die Balance? Diese Fragen kann jeder ohne viel Aufwand testen. Als spielerischen Moment — es muss nicht gleich alles fertig sein. So lässt sich etwa mit bemalten Leinwänden oder Papier die Wirkung verschiedener Farben auf den Raum ausprobieren.

Wie sieht Ihre eigene Wohnung aus?

Mende: Als ich damals dort einzog, war ich in einer sehr schwierigen persönlichen Situation. Das spiegelte sich auch in meiner Wohnung wider. Sie war sehr unruhig und verströmte eine fast aggressive Energie. Im Laufe der Jahre, in denen sich viel verändert hat, haben sich auch die Räume gewandelt. Heute lebe ich sehr gern dort. Mein Zuhause ist wie Urlaub!

Gudrun Mende: „Feng Shui — Wenn Räume lächeln. Farbgestaltung mit den 5 Elementen — ein Arbeits- und Projektebuch“ (Callwey Verlag, 160 Seiten, 200 Abbildungen, 39,95 Euro)

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