Hallo,
mein erster Beitrag hier, hoffentlich im richtigen Teil des Forums.
Wir - d.h. meine Schwiegermutter und ich, als der 'Herr im Haus' - haben folgendes Problem im Mietshaus meiner SchwiMu:
In einer Wohnung im Erdgeschoß hatte sich eine nasse Wandecke gebildet.
(Ecke Außenwand und Wand zum Nachbarhaus). Da die entsprechenden Mieter schon mal wegen falschem Lüftens aufgefallen sind, hatten wir zunächst wenig Zweifel an der Ursache ...
Allerdings wurde es immer schlimmer, zuletzt kam die Tapete von alleine runter. Dahinter blühte der Schimmel
.
Zu diesem Zeitpunkt lief aber bereits ein Bautrockner ununterbrochen in der Wohnung.
Da diese Menge Wasser unmöglich aus dem Innenraum kommen konnte, sind wir auf die Suche gegangen. Die Wohnung oberhalb der betroffenen Wohnung hatte keine nasse Wand, der Keller darunter war jedoch deutlich fecht. Wasserleitungen laufen in diesem Bereich nicht. Lediglich das Fallrohr der Regenrinne befindet sich in dieser Ecke - auf Höhe des Erdgeschosses unterputz gelegt.
Eine optische Innen-Inspektion ergab jedoch keine Undichtigkeiten, konstruktionsbedingt kann sich auch kein Wasser aufstauen.
Zwischenzeitlich ist uns dann aufgefallen, dass an dem unmittelbar angrenzenden Haus (also Wand an Wand mit der feuchten Wand) die angrenzende Fassade teilweise frisch verputzt worden ist. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass d o r t die (unterputz liegende) Regenrinne verstopft/beschädigt war.
Wir vermuten jetzt mal, dass die Häuser ohne Abstand oder Isolierung Wand an Wand hochgezogen wurden und deshalb Feuchtigkeit von außen in das Mauerwerk unseres Hauses gezogen ist.
Leider können wir - weder beim Nachbarhaus noch bei unserem Haus - nachfragen, wie es zwischen den Häusern aussieht weil die Verantwortlichen verstorben sind. Es scheint aber damals nicht unüblich gewesen zu sein, einfach Wand an Wand zu bauen.
Dummerweise ist unsere Hausfront an der Außenseite in Erdgeschoßhöhe gefliest, so dass der Feuchtigkeit wohl nur der Weg in den Wohnraum blieb. Die Versicherung vom Nachbarn stellt sich jetzt ein wenig quer und will Beweise ...
Immerhin haben wir die jetzt soweit, dass sie zumindest mal eine Gutachter schicken will ...
Nach 4 Wochen Bautrocknereinsatz ist die Wandecke inzwischen zwar oberflächlich staubtrocken, allerdings zeigt ein kapazitives Fechtemeßgerät
(also Tiefe bis 4-5 cm) an mehreren Teilen der Wand immer noch Vollausschlag. Der Trockner zieht weiterhin Wasser aus der Wand, aber - vermutlich weil die Feuchtigkeit ja immer erst nachziehen muß - wird das wohl noch dauern.
Soweit die SchwiMu das richtig weiss, wurden die Außenwand mit grauen Betonsteinen gebaut (also diese Steine die aussehen wie aufgeschäumter Beton)
Jetzt die Frage:
Kann man das trocknen irgendwie beschleunigen in dem man bspw. Löcher
in die Wand bohrt - bevorzugt dort, wo es am feuchtesten ist ?
Wie lang dauert es, bis man wieder tapezieren kann, gibt es einen
Anhaltswert ( das Feuchtigkeitsmeßgerät hat einen Skalenbereich von 0 - 10, wobei 0-2 Trocken, 3 - 7 Feucht und 8-10 als Nass gekennzeichnet ist ) ?
Der Mieter will bald mal wieder sein Wohnzimmer benutzen können und der Bautrockner kostet ja auch jede Menge Strom und Miete ...
Danke im vorraus,
Michael
P.S.: Habe wohl bei der Registrierung versehentlich 'Frau' als Anrede eingegeben, vielleicht kann das ein Admin korregieren. Danke .


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. Dahinter blühte der Schimmel
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