Hallo,
ich werde im Winter an die Renovierung meines Hauses im 1. Stock gehen. Dazu will ich im ersten Stock (vollkommen mit Holz verkleidet) alles Holz herunterreißen, die Deckenbalken zum Spitzboden entfernen (weil unterschiedlich dick und teils marode) und diese höher setzen (Fachmann). Der so entstehend Raum soll nun bis zum First nach oben offen bleiben, so dass man die quer verlaufenden neuen Balken plus Mittelpfette noch sehen kann.
Nun zum Problem: Wie gestalte ich hier die Giebelwand? Die Dachschräge wird komplett von unten nach oben bis First gedämmt, mit Dampfbremsfolie versehen und mit Gipskarton beplankt. Problem ist nun der Anschluss zur Giebelwand, denn deren Putz ist in keinem sehr guten Zustand, völlig uneben und porös. Hier ist kein sauberer luftdichter Anschluss herstellbar und ich möchte nicht den ganzen Putz runterhauen und neu verputzen.
Meine Idee:
Aufbau von außen nach innen:
1. Giebelwand (24 cm Backstein) - Ist-Zustand
2. Erbärmlicher Putz (~1cm) - Ist-Zustand
3. Lattung (3x5cm) - neu
4. Dämmung (3cm; 035 Rockwool) - neu (evtl. falls nötig)
5. Dampfbremse (Isover Vario Km 0,2-5m) - neu (evtl. falls nötig)
6. OSB3-Platten (12mm, verklebt) - neu
7. Gipskarton (12 mm) - neu
Ich plane die Giebelwand so aufzubauen, bevor ich die Dampfbremse in der Dachschräge einbringe, so dass ich die Folie an der glatten OSB-verkleideten Giebelwand anbringen kann.
Meine Fragen:
a) Ist der Aufbau so zu empfehlen? Wenn nein, dann Alternative.
b) Ist Dämmung hinter OSB zu empfehlen?
c) Brauche ich überhaupt eine Dampfbremse hinter einer verklebten OSB, da die OSB ja eigentlich schon dampfdicht ist?
Vielen Dank
mmmaier


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