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Thema: Wärmepumpe oder Gas?

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Wärmepumpe oder Gas?

    Hallo!
    Kann uns jemand bei der Entscheidung helfen, welche Heizung wir in unserem Neubau-EFH (KfW 40, 145 m², 3 Pers.) einbauen sollen? Eignen würden sich im Baugebiet eine Grundwasser-Wärmepumpe oder eine Gas-Brennwertheizung (mit Flüssiggas, da keine Leitung). Pellets kommen nicht in Betracht, da wir ohne Keller bauen und so der nötige Lagerraum fehlt. Bei der Gas-Heizung sollten wir wahrscheinlich noch Solar für die Warmwasserbereitung hinzunehmen, oder? Nach wie vielen Jahren rechnet sich die Pumpe?

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Liebe claudiam333,

    Ihre Frage zeigt, dass Sie sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
    Leider ist es nicht ganz simpel das richtige System zu wählen, zumal diese Entscheidung ja für die kommenden Jahrzehnte getroffen wird. Hier spielen neben wirtschaftlichen Überlegungen auch persönliche Wünsche nach Umweltfreundlichkeit, Unabhängigkeit, innovativer Technik und zukünftige Entwicklungen auf dem Energiemarkt eine Rolle.

    Einen rein wirtschaftlichen Vergleich der Systeme Grundwasser-Wärmepumpe und Gasbrennwertkessel (Flüssiggas) kann man nach genauer Berechnung der Heizlast Ihres Hauses und Festlegung weiterer Nutzungsparameter durchführen.
    Dabei sind solche Fragen wie Art der Warmwasserbereitung, geplanter Schornstein, Wärmeabgabe über Flächenheizung oder Heizkörper, Platzbedarf der Installationen und Geräte, geplante Solareinbindung, Lüftung frei oder mit Lüftungsanlage, uvm. zu klären.

    Beim Einsatz der Wärmepumpe sind in den Gesamtkosten die Erstellung der Bohrungen und Sonden, die Wärmepumpe samt Aufstellzubehör, Regelung und Elektroinstallation, ggf. ein erforderlicher Pufferspeicher und Trinkwarmwasserbeiter zu berücksichtigen.
    Die Kosten der Variante Brennwertkessels setzen sich aus der Gasversorgung, dem Brennwertgerät mit Trinkwassererwärmung sowie der erforderlichen Abgasanlage zusammen.

    Aufgrund ihrer Angaben und weil kein Erdgasanschluss vorliegt würde ich persönlich zu der Variante Wärmepumpe mit Solareinbindung (zumindest in der Planung berücksichtigen) tendieren.
    Aber: ich empfehle auf jeden Fall einen unabhängigen Fachmann, wie z.B. Heizungsfachplaner oder eine innovative Heizungsbaufirma, zu konsultieren und die Gebäudeheizlast nach DIN EN 12831 berechnen zu lassen. Damit können Sie dann konkrete Angebote für beide Varianten einholen. Ein guter Fachmann kann Sie außerdem hinsichtlich möglicher Fördermittel, der erwarteten Betriebskosten und zukünftigen Entwicklungen beraten.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Heizanlage gem. KFW 40

    Hallo Claudia M ,
    ein paar Fragen vorab ,
    haben Sie in Ihrem Hauskonzept KFW 40 eine Lüftungsanlage drin ?
    Haben andere Familien im Baugebiet die Saug- und Schluckbrunnen- Wärmepumpen ? Und klappt auch laut Geologen … ?
    Wie groß ist Ihr Grundstück , wieviel Platz vorne und Gartenseitig ?
    Wieviel mögliche zusammenhängende Kollektorfläche ergibt sich auf dem Dach ?
    Dann kann man weiterdenken , wenn es noch aktuelle Fragstellung ist , Mit freundlichen Grüßen , Bauing. Ph. Prinz Bonn

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