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Thema: Nasse Kellerwand im Doppelhaus Bj 1990

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Beiträge
    1

    Nasse Kellerwand im Doppelhaus Bj 1990

    Hallo zusammen
    Wir haben da ein Problem und versuchen auf diesem weg den Fehler einzugrenzen.
    Folgendes:
    Vor ca. 2 Monaten haben wir uns ein Doppelhaus gekauft. Nun haben wir letzte Woche festgestellt, das an der Kellerwand wo die andere hälfte vom Doppelhaus drangebaut ist fast die Komplette Wand ca. 1 Meter hoch Nass ist.Haben die Nachbarn angesprochen und Sie sahen nach. Es stellte sich heraus das der Warmwasserboiler leicht getropft hat. Kann mir aber nicht vorstellen das das wasser bis zu uns rübergekommen ist und die ganze Wand nass gemacht hat. Oder kann es sein. An einer Wand ist aus den Fugen schein ein Richtiger Pilz gewachsen.
    Was meint das Expertenteam dazu...
    Die Wasserleitungen die nach oben gehen sind auch in einem anderen Raum und denke nicht das es ein Rohrbruch ?? ist?

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
    Registriert seit
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    Beiträge
    830
    Hallo Biguli,

    Pilze (oder auch Schwammähnliche Gebilde?) an Wänden deuten immer auf längere Einwirkung von Feuchtigkeit hin.
    Sie sollten dringend einen Fachmann zu Rate ziehen, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich ein Hausschwamm gebildet hat. Der muß möglichst umgehend bekämpft werden. Er ist in einigen Bundesländern sogar meldepflichtig. Allerdings richtet er größeren Schaden hauptsächlich an Holzbauteilen an. Ob für die Feuchtigkeit in Ihrer Wand der undichte Boiler Ihres Nachbarn verantwortlich ist, scheint eher unwahrscheinlich. Dann müßte auch seine Wand komplett durchfeuchtet sein und das "leichte Tropfen" müßte eher ein beständiges Rinnsal sein, dass direkt an der Wand herunterläuft.
    Weitere Vermutungen über die Quelle der Feuchtigkeit: Wenn undichte Entwässerungsleitungen unter dem Keller verlaufen, könnte das ein Grund sein, wenn der Dachanschluß zwischen den Häusern undicht ist, könnte sich diese Feuchtikeit zwischen den Kellerwänden stauen und zu den beschriebenen Schäden führen, wenn die Fuge im Erdreich zwischen den Fugen defekt ist und gleichzeitig ein Fallrohr der Regenentwässerung undicht ist, kann das ebenfalls zu Feuchteschäden führen.
    Ich hoffe Ihnen ein paar Hilfen gegeben zu haben, weise aber noch mal darauf hin, dass hier wohl ein Fachmann gefragt ist, der sich vor Ort ein Bild macht.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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