Hallo,
wie wir feststellen konnten ist unser Keller an einer Wand feucht. Diese wurde von uns bereits bis zum unteren Ende der Außenmauer freigegraben und steht nun seit mehreren Wochen frei zum Austrocknen, mit dem Ziel die Mauer von außen mit einem Putz und entsprechender Isolierung abzudichten. Die Mauern bestehen aus sehr dickem Bimsbeton, etwas anderes hatte man wohl im Baujahr 1929 in unsere Region nicht zu verfügung. Bims hat natürlich die Angewohnheit wenn er dauerhaft nass wird, brüchig zu werden. Dies ist gerade an den Stellen die dem Erdreich zugewand waren zu beobachten. Leider stellten wir fest das die feuchten Stellen in Höhe des Bodens nicht weniger wurden, sondern bei Regen weiter zunahmen. Wir kamen dann zu dem Schluß das die Feuchtigkeit von unten also durch die Bodenplatte kommt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Sohle, die wenige Zentimeter dick ist. Diese ist an der Kellerwand angesetzt. Die Wand steht nicht auf dieser Sohle. An der Bruchstelle Wand Sohle befindet sich die feuchte Stelle. Die Sohle ist ebenfalls aus Bimsbeton/ Leichtbeton. Wie ich meine wurde in diesem Keller der Fehler gemacht, besagte Sohle mit normalem Beton/ Estrich zu übergießen. Habe an diversen Stellen den "Betonüberzug" entfernt und festgestellt, darunter ist die Sohle feucht. Habe nebenan noch Kellerräume dort wurde dieses nicht gemacht , hier ist die Sohle trocken. Meine Frage ist nun, reicht es wenn ich die Sohle von diesem Überzug befreie, und diese wieder abtrocknen kann? Oder gibt es probatere Mittel? Die Außenabdichtung werde ich wie geplant machen, obwohl die Feuchtigkeit nicht von der Außenwand kommt. Sondern von unten an obengenannter Bruchstelle und der zubetonierten Sohle, die anderen Kelleräume sind trocken. Hoffe nicht zu ausschweifend geworden zu sein und hoffe auf kompetenten Rat. Vielen Dank im Vorraus.
Mit fragenden Gruß.


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