Hallo zusammen,
wir bauen gerade eine DHH. Da der Unterschied im Lageplan zwischen dem Niveau von HHW (181,70m üNN) und dem Niveau von FFB EG (184,20m üNN) gerade einmal 2,50m Meter beträgt haben wir einen Keller als "Weiße Wanne" mit WU-Beton gebaut. Nach dem Wärmebedarfsnachweis unseres Statikers sollten wir nun für den Keller, da dieser als Arbeitskeller wärmegedämmt sein soll, aussen auf die Kellerwände eine Perimeterdämmung 80mm stark mit einer WLZ von 0,035 anbringen.
Wenn ich mich im Netz nach diesen Dämmplatten umschaue wird mit unter anderem eine Kombi-Dämmplatte von ISO Bouw empfohlen, welche an der Aussenseite eine Drainform hat und noch zusätzlich ein Vlies aufgebracht hat gegen Verschlammung der Drainkanäle und gegen Beschädigung beim Wiederanfüllen des Erdreichs.
Das verwirrende dabei ist aber nun, dass bei der Verarbeitung dieser Dämmplatten zuerst eine Grundierung, dann eine Bitumendickschicht und dann mit der Bitumendickschicht als Kleber die Platten an die Kellerwände angebracht werden sollen.
Wieso soll ich denn einen Keller der eh schon als Weisse Wanne mit eingegossenen Dichtbändern in den Übergängen zw. Bodenplatten und Aussenwände und auch noch einer Dichtschlämme in der Holhkehle des Kellers und über den Durchführungen der Spannanker der Schalungen gefertigt wurde, wieso soll ich einen solchen Keller zusätzlich mit einer Grundierung, Dickschicht (Superflex 10 , 4mm) und diesem Dickschichtmaterial als Kleber für die Dämmplatten versehen ???
Ist das nicht doppelt gemoppelt ?
Ich bin superdankbar für eine erklärende Antwort.


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