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Thema: Haus von 1892

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Haus von 1892

    Liebes Team, wir interessieren uns für ein Haus aus dem Jahr 1892 mit einem Bruchsteinkeller und Gewölbedecken. Das Haus wurde 1995 komplett saniert. Im Zuge der Sanierung wurde der Bruchsteinkeller von innen mit Wandplatten versehen, diese sollen nach Angaben des Verkäufers einen Abstand von der Bruchsteinwand von ca. 5 cm haben. Der dadurch entstandene Hauswirtschaftsraum wurde auf den Wandplatten deckenhoch gefliest. Der Boden ist ebenfalls gefliest.
    Der daneben liegende Technikraum ist ebenfalls mit Wandplatten versehen, diese sind jedoch nur mit Farbe versehen. An einigen Stellen befinden sich Risse in den Platten.
    Ich habe null Ahnung von Bruchsteinkellern und möchte auf diesem Wege ein paar Informationen zu Kellern aus dieser Zeit erhalten.
    Wie ist diese Sanierung zu beurteilen?
    Erkennen ich dann Feuchtigkeit im eigentlichen Bruchstein überhaupt noch oder muss ich Angst haben, dass sich unbemerkt ein Schwamm bildet, der nachher nicht mehr zu bekämpfen ist.
    Bei unserer Besichtigung habe ich geschnüffelt wie ein Weltmeister, aber es roch nach überhaupt nichts.
    Sollten wir uns intensiv für das Objekt interessieren, würde ich gerne mit einem Sachverständigen durch das Haus gehen. Gibt es da eine Gebührenordnung oder regiert der Preiswettbewerb?

    Vielen Dank schon mal für die Antwort und ein frohes neues Jahr!

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
    Registriert seit
    01.08.2008
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    826
    Hallo drgoldzahn,

    ein frohes neues Jahr wünsche ich Ihnen.

    Ein Haus aus dieser Zeit hat bestimmt seinen Reiz und die von Ihnen beschriebene Vorsatzschale vor Kellermauerwerk ist eine häufig durchgeführte Sanierungsmaßnahme um ebene Flächen zu schaffen. Der Nachteil liegt darin, dass man nicht kontrollieren kann, was sich dahinter abspielt.
    Der Geruchstest ist eine gute Methode Feuchtigkeit aufzuspüren, kann aber auch versagen, wenn die Hohlräume hermetisch abgeschlossen sind. Die Gefahr eines Schwammes sehe ich jedoch nicht, da dieser nur an Holzkonstruktionen auftritt und sich die Feuchtigkeit wahrscheinlich nicht bis zu den Balken der Decke hocharbeitet.
    Fragen Sie doch mal die Nachbarschaft, wie es mit den Grundwasserständen aussieht, dass kann evtl. einen Hinweis darauf geben, ob die Gefahr von feuchten Kellerwänden besteht.
    Um ganz sicher zu gehen, haben Sie ja schon den richtigen Entschluss gefasst und wollen einen Gutachter einschalten. Dabei sollten Sie aber nicht nur auf die Kosten achten. Ein Gutachter mit Erfahrung kostet sicher mehr als einer der noch Erfahrung sammelt. Lassen Sie sich einen Nachweis über durchgeführte Gutachten zeigen, dann erkennen Sie schnell, welcher Gutachter für Sie in Frage kommt.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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