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Thema: Probleme mit Abwasserrohren

      
   
   
  1. #1
    EWohl
    Gast

    Probleme mit Abwasserrohren

    Die unter meinem Haus – Baujahr 1936 – liegenden Abwasserrohre schaffen bei starken Wasserandrang, z.B. infolge eines kräftigen Gewitters, manchmal den Abfluss nicht. Wie kann ich kostengünstig feststellen, wo das Problem liegt und das System sanieren, z.B. auch ohne den gesamten Kellerfußboden aufzureißen.

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    01.08.2008
    Beiträge
    830
    Bei Regenwasserleitungen in älteren Gebäuden besteht sehr oft das Problem, dass sie durch Wurzeln, Setzungen des Gebäudes beschädigt oder das sich der Querschnitt durch Einschwemmungen von Schmutz, Laub u.ä. verändert hat. Hier hilft letztlich nur eine Untersuchung mit einer mobilen Kamera um ein Schadensbild zu erhalten. Die Firma Onyx Rohr- und Kanal Service (http://www.onyx-service.de/rohr-und-...ersuchung.html) mit mehreren Niederlassungen macht so etwas.
    Die Sanierung von unter dem Kellerboden liegenden Entwässerungsleitungen lässt sich in der Regel nur sehr aufwändig ausführen. Eine Alternative wäre, wenn genug Platz vorhanden ist, die Entwässerung komplett neu auf dem Grundstück zu verlegen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  3. #3
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    27.08.2008
    Beiträge
    1

    Probleme mit Abwasserrohren - Rohrdurchmesser zu gering?

    Sind mit den Abwasserrohren Rohre für Schmutzwasser (häusliches Abwasser) oder Regenwasser gemeint?
    Die in letzter Zeit häufiger aufgetretenen starken Schauer in Folge von Gewittern können nämlich dazu führen, dass die Kanalisation in der Straße überlastet ist und das Wasser in den Schmutzwasserkanal überläuft, von wo aus es in die Hausanschlussleitung (Abwasser/Schmutzwasser) rückstauen kann. (In solchen Fällen pumpt die Feuerwehr dann die Keller aus...) Hiergegen kann der Einbau einer Rückstauklappe helfen.
    Sollte es sich um eine Regenwasserleitung handeln, ist diese Rohrleitung evtl. zu gering dimensioniert. Im Laufe der Jahre kann sich die anfallenden Wassermenge so vergrößert haben (meteorologisch oder auch durch größere Dach- oder Pflasterflächen am Gebäude), sodass der Rohrdurchmesser einfach zu klein geworden ist. In diesem Fall würde ich neue Regenwasserrohre (DN 150) um das Haus herum verlegen bzw. verlegen lassen, beginnend an den Regenfallrohren und endend am Hausanschlussschacht für Regenwasser auf dem eigenen Grundstück (auf ausreichendes Gefälle, ca. 2% achten!). Die alten Leitungen können ungenutzt unter dem Gebäude verbleiben (wie bisher).

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