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Thema: Solare Heizungsunterstützung - Welche Dimension

      
   
   
  1. #1

    Registriert seit
    30.04.2011
    Beiträge
    1

    Solare Heizungsunterstützung - Welche Dimension

    Guten Tag,
    zunächst die Ausgangslage:
    Wir beabsichtigen eine DHH zu bauen, dabei haben wir uns für
    eine Gasheizung mit solarer Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung entschieden.
    Wir sind ein 4 Personen- Haushalt die beheizbare Fläche wird ca. 150 qm sein.
    Eine Fußbodenheizung ist nicht geplant, lediglich eine Fußbodentemperierung in Bad und Küche. Dachausrichtung SSW ohne Verschattung.
    Nun zum eigentlichen Problem:
    Nach 3 Terminen mit Heizungsinstallateuren riet uns Fachmann 1, wenn Heizungsunterstützung dann nur mit Röhrenkollektoren (10 - 12 qm) und min. 1000 l Pufferspeicher. Fachmann 2 ist riet uns zu 6 Flachkollektoren (15 qm Fläche) und 1000l Pufferspeicher. Fachmann 3 bot uns letztendlich lediglich 4 Flachkollktoren mit 750 l Pufferspeicher.
    Wir hätten nun gern eine Entscheidungshilfe, da dies doch eine beachtliche Preisdifferenz
    darstellt und wir uns am Ende nicht ärgern möchten am falschen Ende gespart oder überdimensioniert eingebaut zu haben.
    Für einen Rat an dieser Stelle wären wir sehr dankbar.

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
    Registriert seit
    01.08.2008
    Beiträge
    895
    Hallo romalias,
    Es gibt diverse Programme wo man genau anhand der Vorgabe des Trinkwarmwasserbedarfes und des gewünschten solaren Deckungsgrades die optimalen Kollektorflächengrößen kalkulieren kann.
    Sicher sind alle drei von Ihnen beschriebenen Lösungen technisch ausgereift und auch gut umsetzbar. Flachkollektoren sind günstig in der Anschaffung, haben aber gerade in Zeiten schwacher direkter Sonnenstrahlung Nachteile gegenüber den Röhrenkollektoren. Deshalb sind Röhrenkollektoren in Verbindung mit einem großen Pufferspeicher auch vielfach erste Wahl, wenn der Solarertrag auch für die Heizungsunterstützung genutzt werden soll.

    Fragen Sie Ihren Fachmann doch nach einer Berechnung des Ertrages und der Amortisationszeit der unterschiedlichen Systeme. Dieses Ergebnis sollten Sie dann als Entscheidungsgrundlage nutzen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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