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Thema: Austausch Nachtspeicheröfen

      
   
   
  1. #1
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    Austausch Nachtspeicheröfen

    Hallo,
    wir haben an unserem EFH, Baujahr 1980 vor 4 Jahren neue Kunststofffenster einbauen lassen (K-W 1.1) und möchten 2012 die Fassade und den Dachboden (wird nicht ausgebaut) dämmen. Danach möchten wir unsere alten Nachtspeicheröfen entfernen. Favorit für die neue Heizung wäre eine Pelettheizung. Welche Möglichkeiten stehen uns offen? Normale Heizkörper, Wandheizung mit WP-Unterstützung usw.?
    Auf gute Tipps würde ich mich freuen.
    Danke.

    Roland

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Roland 56,
    die Möglichkeiten und Aspekte im Zusammenhang mit Pelletheizungen sind so vielfältig, dass es hier den Rahmen sprengen würde, um auf alles einzugehen. Grundsätzlich können Sie in einer Pellet-Zentralheizung alle modernen Heizkörper verwenden. Ich möchte Sie zu diesem Thema gerne auf einige interessante Beiträge auf unserer Plattform www.bauemotion.de machen:pellet - bauemotion.de
    Sicher hilft das schon mal weiter.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
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  3. #3
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    Vielen Dank für die Auskunft Herr Ehlers,
    heute hatten wir Besuch vom Heizungsbauer. Er machte uns eine Heizung mit Luft/Wärmepumpe schmackthaft, mit den entsprechenden Heizkörpern dazu. Reicht die Leistung einer Wärmepumpe aus, um die Räume auf die gewünschten Temperaturen aufzuheizen. Sind die Stromkosten durch die Wärmepumpe evtl. recht hoch?

    Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Antwort.

    Freundliche Grüsse
    Roland 56

  4. #4
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Roland 56,

    wenn Sie Ihr Haus wie angesprochen dämmen, reicht die Leistung einer Luft/Wärmepumpe aus. Allerdings ist der Wirkungsgrad dieser Anlagen relativ schlecht. Besser wäre eine Wärmepumpe die aus Erdwärme gespeist wird.
    Schauen Sie doch bitte mal in unserem Portal Bauemotionen, was wir dort über das Thema Wärmepumpen geschrieben haben: Wärmepumpe (Teil 1): Heizen mit der Wärme der Natur - bauemotion.de
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
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  5. #5
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    Hallo Herr Ehlers,

    vielen Dank für die Hinweise.
    Ich hätte nochmals eine Frage. Wir möchten evtl. auch noch dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung in Bad, Küche und Schlafzimmer einbauen. Halten Sie diese Investition für sinnvoll und notwendig auf Grund der Außenwanddämmung. Wer im Forum hat schon Erfahrungen mit dezentraler Wärmerückgewinnung?
    Vielen Dank für Auskünfte.

    Viele Grüße

    Roland 56

  6. #6
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Roland 56,

    hier die Antwort unseres Heizungsspezialisten:

    Aus hygienischer Sicht ist der Einbau einer Lüftungsanlage in modernisierte EFH und Wohnungen sicher zu empfehlen. Durch den erfolgten Austausch der Fenster wird der natürliche Luftaustausch durch Undichtigkeiten verhindert, der erforderliche Luftwechsel häufig nicht mehr erreicht.
    Wird dann das manuelle Lüften vernachlässigt, kommt es i.d.R. zu Schimmelproblemen an Kältebrücken. Bei Pollenallergien hilft eine Lüftungsanlage zudem durch die Filterung der Frischluft, und richtig dimensioniert und eingestellt kann im Vergleich der "unkontrollierten" manuellen Lüftung Heizenergie eingespart werden.
    An den Formulierungen sehen Sie aber auch, dass wir hier von Möglichkeiten sprechen.
    Ein Tipp zu Entscheidungsfindung: Versuchen Sie über einen Lüftungsbauer oder Handwerker mit einem Bauherren in Kontakt zu kommen, der eine solche dezentrale Lüftungsanlage bereits realisiert hat und fragen sie diesen nach seinen praktischen Erfahrungen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  7. #7
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    Hallo Herr Ehlers,

    vielen Dank für die Auskunft.
    Werde mir demnächst noch bei einem Handwerker weitere Informationen einholen.
    Viele Grüße

    Roland 56

  8. #8
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    Hallo Herr Ehlers,
    habe mich jetzt bei 3 Heizungsbauern wegen unserer geplanten Luft/Wasserwärmepumpe informiert.
    Zwei Heizungsbauer bieten die WP nur mit Niedertemperatur-Heizkörper an, der andere behauptet, daß es auch mit normalen Heizkörpern funktioniert, die Heizkörper müssten nur etwas größer dimensioniert werden.
    Bei den normalen Heizkörpern sollte das mit einer WP von Heliotherm klappen.
    Was halten Sie von den Aussagen?

    Vielen Dank.

    Roland 56

  9. #9
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Roland 56,

    habe noch mal mit unserem Heizungsfachmann gesprochen, er meint fogendes:

    Der Begriff Niedertemperatur-Heizkörper ist nicht eindeutig definiert. Er meint aber Heizkörper, die durch Ihre Bauart eine relativ hohe Wärmeleistung auch bei niedrigen Heizmitteltemperaturen liefern.
    In der Regel kann man dazu alle großflächigen Heizkörper, die einen hohen Strahlungsanteil haben (wie z.B. Heizwände, einlagige Plattenheizkörper, usw.) zählen. Durch einen Ventilator können aber auch Konvektoren bei niedrigen Heizmitteltemperaturen eine akzeptable Wärmeabgabe erreichen.

    Für Ihr konkretes Vorhaben muss nun geprüft werden, wie hoch der Wärmebedarf der einzelnen Räume im Auslegungsfall ist. Mit dieser Leistungsanforderung und der Kenntnis der Heizmitteltemperaturen kann dann der entsprechende Heizkörper ausgewählt oder aber auch ein vorhandener Heizkörper leistungsmäßig überprüft werden.

    Eines sollten Sie prinzipiell bedenken: Der Wirkungsgrad Ihrer zukünftigen Luft-Wasser-Wärmepumpe wird bei einer niedrigen Heizmitteltemperatur am besten sein. Das bedeutet möglichst große Heizflächen (optimal sind dafür Fußboden- oder Wandheizungen) damit genügend Wärme an die Räume übertragen werden kann. Früher übliche mehrlagige Plattenheizkörper sind dafür nicht optimal geeignet.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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