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Thema: Ausgleich Tragbalken und Füllmaterial?

      
   
   
  1. #1
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    Ausgleich Tragbalken und Füllmaterial?

    Hallo,

    bin jetzt endlich aktiv am renovieren meines Hauses. Zuerst ist die Sanierung des Zwischenbodens zwischen Erdgeschoss und 1. Stock dran (beide bewohnt). Was habe ich soweit vorgefunden? Nach dem Entfernen der Spanplatten (22 mm) kam eine Balkenlage (14 cm breit/19 cm hoch; Abstand: 70-95 cm) zu Tage. Zwischen den Balken fand sich alukaschierte Glaswolle (10 cm dick) und jede Menge Staub, Dreck und Mäusespuren. Unter der Glaswolle bildet eine bretterartige Schalung nach unten den Abschluss der Balkenlage. Unter diesen Brettern (Decke im Erdgeschoss) dürften Sauerkrautplatten montiert sein, auf denen dann der Deckenputz aufgebracht ist.

    Bei der ersten groben Vermessung ergab sich, dass die Balken (guter Zustand) nicht mehr ganz in Waage sind. Maximale Unterschiede dürften etwa 2-3 cm betragen, also nicht ganz so schlimm. Außen sind die Balken höher, in der Mitte ganz leicht niedriger. Aber nicht jeder Balken zeigt diese Absenkung.

    Damit sind wir bei meinen beiden Problemen:

    1. Wie gleiche ich diese Unterschiede einigermaßen aus (muss nicht 100%ig genau sein)? Meine laienhafte Vorstellung: Ich schraube Latten oder Bohlenbretter an die Seite der Balken und richte diese mit Wasserwaage aus. Ist das stabil genug und wenn ja, welche Abmessungen müssen diese Bretter oder Latten haben? Reichen hier 60x40er Latten? Darauf soll ein OSB-Boden (22mm) verschraubt werden.

    2. Was tue ich am besten zwischen die Balken hinein, um a) Wärmeisolierung und b) Schalldämmung zu haben? Gibt es hier auch billige Lösungen?

    Vielen Dank
    mmmaier

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Beiträge
    895
    Hallo mmmaier,

    1) siehe 2)
    2) Wärmedämmung benötigen Sie nicht, wenn das EG beheizt wird. Schalldämmung ist wichtig, wird aber hauptsächlich durch Masse (Gewicht) erreicht. Eine billige Lösung ist hier immer eine schlechte Lösung. Mein Vorschlag: verstärken Sie alle Balken, auf ganzer Länge, durch beidseitiges Anschrauben von Bohlen 180 x 30 mm. Damit können Sie auch gut die Höhendifferenzen ausgleichen. Die höhere Stabilität der verstärkten Balken verhindert das Schwingen der Decke. Dann ihre OSB-Platte und darauf dann ein Trockenestrich aus Gipsfaserplatten mit Trittschalldämmung aus Mineralwolle. Zwischen den Balken können Sie noch weitere Mineralwolle einlegen. Wichtig ist ein Randstreifen an den Wänden, damit sich der Schall nicht über diesen Weg ausbreiten kann. Das ganze sollten Sie von einem Statiker prüfen lassen. Denken Sie auch an evtl. notwendigen Brandschutz wenn Sie Räume vermieten oder gewerblich nutzen wollen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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