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Thema: Abgehangene Decke hinterlüften ?

      
   
   
  1. #1
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    Abgehangene Decke hinterlüften ?

    Hallo,
    in unserem Bad wollen wir die Decke ca 15cm abhängen. Also Stütz- oder Unterkonstruktion aus Dachlatten o.ä. an die Deckenunterseite und Paneele ran. Die vorhandene Geschossdecke ist eine Holzbalkendecke, der Schilfputz ist ab, däfür eine neue Dampfbremsfolie dran.
    Sollte die abgehangene Decke mit der Paneele so gestalltet, dass ringsumm so ca. 2cm Luft zum hinterlüften bleibt oder Paneele satt mit Dehnungsfuge an die Wand stoßen.
    Danke im Vorraus für die Antworten.
    Hajo

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Balke,

    in Räumen, in denen erhöhte Feuchtigkeit auftritt, ist es besser, abgehängte Decken zu hinterlüften. So kann Feuchtigkeit, die durch die Fugen der Decke in den Hohlraum gelangt, austrocknen.
    Dieter Ehlers
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  3. #3
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    Hallo,
    danke für die schnelle Antwort.
    Wie kann die Hinterlüftung am sinnvollsten ausgeführt werden?
    Ringsum einen Spalt lassen, Vielleicht 2 - 3cm?
    Schadet dieser Aufbau evtl. eingebauten Decken-Einbaustrahler?
    Hajo

  4. #4
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Hajo,

    ringsum eine Holzlatte, gehobelt und schwarz gestrichen als Schattenfuge an der Wand anbringen, 2 cm höher als die Oberkante der Paneele, damit die Luft zirkulieren kann und dann auch die 2 - 3 cm Luft bis zur Wand.
    Den Einbaustrahlern schadet dieser Aufbau nicht, da die Wärme besser abgeführt wird. Die erfoderliche Einbauhöhe für solche Strahler ist auf der Verpackung angegeben.
    Wenn allerdings sehr viel Feuchtigkeit in Ihrem Bad anfällt, dann besteht evtl. die Gefahr von Korrosion, aber dann ist auch eine Decke aus Holzpaneelen nicht mehr sinnvoll. Dann sollten sie Aluminiumpaneele o.ä., für Nassräume geeignete Materialien verwenden.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
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  5. #5
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    Abhangdecke im Bad unter Balkendecke ...

    Ja , Herr Hajo Balke , im Bad ist die Abhangdecke im heikelsten Raum des Hauses :
    Grund : Wechselnde Temperaturen , schönes langes Wannenbaden läßt an allen kühleren Gegenständen die Wassertröpfchen kondensieren ... eingebaute warme ( heiße ) Deckenstrahler ...
    Wenn ich es für mich machen würde , hätte ich die Dampfbremsfolie mit einer Feuchtesaugenden und Brandschützenden Schale wie z.B. 10mm FERMACELL oder Gipskarton GKF 12,5mm beplankt . Daraus kommen dann die Elektrokabel zu Ihrer Abhangdecke runter , schön abgedichtet . Fugen gut tief verspachtelt . Die phosphatierten Schrauben nur dünn sichtbar verspachtelt für die Montage der nächsten Abhangkonstruktion Ihrer Panele . Zum Anpassen der Schattenleiste an die ggf. vorhandenen Putzunebenheiten benutzen Sie wie der Schreiner einen Hobel . Sonst wie Kollege Ehlers vorgehen .
    Mit der Zwischenschale ( Abstand gem. Strahlerbeipackzellel ) schützen Sie die Deckenbalken und haben eine Fläche , die Feuchte aufnehmen und abgeben kann , ohne dabei Schaden zu erlangen und ohne Tropfenbildungen , und wenn die Strahler in dem Zwischenraum ihre Wärme abgeben , können die wieder alles schön trocknen ohne Ihre Dampfbremsfolie zu schmelzen ... Denn : Staubpartikel auf Wassertröpfchen können unter Umständen Pilz enstehen lassen ... Das haben Sie dann vermieden , weil die Fermacell- GKF- Platte alle Tröpfchen aufsaugt und Feuchteüberschuß auch wieder abgibt ... . Gruß aus Bonn-Nord vom bauigelprinz 0228-664905

  6. #6
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    Ähnliches Problem?

    Hallo,
    ich habe ein aktuelles Problem im Zusammenhang mit einer abgehängten Decke.

    Vor einem halben Jahr hatten wir einen Waserschaden, wo in der Decke unseres Kellerraumes in der Folge Wasser getropft hatte. Der Schaden wurde komplett behoben und auch ein Bautrockner für ca. 2 Wochen aufgestellt.

    Danach haben wir den Kellerraum ausgebaut und Abwasserrohre an der Decke mit Holzkästen verkleidet und außerdem die Decke abgehängt mit Abhängern, Gipskarton und Steinwolle. Die Fugen habe ich komplett zugespachtelt.

    Gestern habe ich - wegen ständiger Luftfeuchtigkeit von ca. 66% - einen Luftentfeuchter hineingestellt, der in wenigen Stunden die Feuchtigkeit auf ca. 55% reduzierte. Am selben Abend fing es an, dass es in der Holzverkleidung zum Abwasserrohr an der Decke zu tropfen begann.

    Heute morgen war der Sanitärmann da, der zuletzt den Schaden repariert hatte und konnte bislang keine undichte Leitung finden.

    Jetzt meine Frage:
    Ist es denkbar bzw. möglich, dass in Folge der Luftentfeuchtung das Tropfen an der Decke begonnen hat? Könnte sich in den Monaten mit der feuchten Raumluft oben im Zwischenraum soviel Feuchtigkeit gesammelt haben, dass sie dann losgetropft hat?
    Oder kann da eher kein Zusammenhang bestehen? Dies ist eigentlich meine Vermutung, denn wie sollte ein geschloseneer Holzkasten lostropfen, bloß weil die Raumluft etwas trockener geworden ist?!

    Danke & Gruß,
    Axel Bernhardt

  7. #7
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Herr Bernhardt,

    ich gehe davon aus, dass Ihre Decke aus Beton besteht. Ob die Decke nach 2 Wochen Bautrockner vollkommen trocken ist, hätte eine Untersuchung mit geeigneten Feuchtemessgeräten ergeben. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Feuchtigkeit in dem Luftdicht abgeschlossenem Hohlraum unter der abgehängten Decke gesammelt hat und sich einen Weg über die Verkleidungen der Rohre sucht. Das die Feuchtigkeit jetzt ausgerechnet bei Ihrem Versuch, die Luftfeuchtigkeit zu senken austritt, ist aber schon eigenartig. Vieleicht ist es durch Vibrationen des Gerätes o.ä. entstanden.
    Wenn Sie absolut sicher sind, dass alle Rohre dicht sind, kommt evtl. auch noch Kondensfeuchtigkeit an den Rohren in Frage. Trinkwasserleitungen sind oft kälter als die umgebende Luft und bilden an ihrer Oberfläche Kondensat. Wenn der Raum durch den Trockner zusätzlich erwärmt wird, kann es durchaus zur Tropfenbildung kommen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
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