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Thema: Bereits gedämmte oberste Geschossdecke begehbar machen?

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Bereits gedämmte oberste Geschossdecke begehbar machen?

    Hallo,

    in unserem neu gekauften Mittelreihenhaus (Bj. 1960) ist die oberste Geschossdecke (45 m²) mit Glaswolle, geschätzt 14 cm dick, ausgelegt. Nun möchten wir den Spitzboden als Lagerfläche nutzen und deshalb begehbar machen. Was wäre die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit?

    a) Zwischen die Glaswollebahnen Holzbalken legen (schrauben?) und darauf dann 22er Spanplatten

    b) Anstelle der Holzbalken Abstandshalter aus Stahl auf den Boden schrauben und darauf die Spanplatten

    c) Glaswolle raus und wärmedämmende Verbundplatten auflegen? Jemand riet mir zu Fermacellplatten.

    Oder noch was anderes?

    Es handelt sich um eine 24 cm dicke Betondecke. Unter den Ziegeln ist eine Unterspannbahn verlegt. Die Fassade ist von außen gedämmt.

    Danke und Gruß
    kami

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo kami,

    wenn der Dachboden trocken ist und keine Feuchteschäden erkennbar sind, sollten Sie die Methode a) anwenden. Die Holzbalken sind unkritisch, was Wärmebrücken angeht (darum auf keinen Fall Methode b)) und lassen sich leicht verlegen. Wählen Sie die Balken in der Höhe so, dass Sie noch 6 cm Dämmung, am besten ähnlich wie vorhanden, auflegen können. 20 cm Dämmstoff auf dem Dach ist heute Stand der Technik. Eine verschraubte Auflage aus Spanplatten sorgt dann dafür, dass die Balken nicht verrutschen oder kippen.
    Feuchtetechnisch sollte diese Lösung funktionieren, wenn der Dachboden belüftet ist. Letzte Gewissheit kann natürlich nur eine Berechnung der Wasserdampfdiffusion bringen.
    Schauen Sie doch auch mal wieder in unser Portal BauEmotionen: bauen und modernisieren in Haus und Garten - bauemotion.de
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Hallo Herr Ehlers,

    vielen Dank für Ihre Antwort. Wegen einer Wärmebrücke hatte ich bei den Holzbalken auch keine Befürchtung, sondern weil man dann die Glaswolle auseinanderschieben muss. Aber vielleicht lässt sie sich ja ein wenig stauchen, so dass man die Balken einfach dazwischen legen kann.

    Die Holzbalken müssen also nicht mit dem Betonboden verschraubt werden? Das vereinfacht die Prozedur natürlich.

    Warum raten Sie von Methode b (die mit den Abstandshaltern, bei denen die Glaswolle lückenlos liegenbleiben kann) ab?

    Die tatsächliche Dicke der Glaswolle werde ich nochmal nachmessen und dann auch nochmal genau wegen der Durchlüftung schauen.

    Viele Grüße
    kami

  4. #4
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Kami,

    Stahl leitet Wärme. Da Sie eine ganze Menge Abstandhalter mit der Betondecke verschrauben müßten, schaffen Sie sich viele kleine Wärmebrücken an denen sich Feuchtigkeit niederschlagen kann. Außerdem verlangt die Arbeit mit Stahl eine höhere Präzision, die ich Ihnen natürlich nicht abspreche, die aber evtl. mehr Probleme bereitet als mit Holz.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Hallo Herr Ehlers,

    das spricht eindeutig für die Holzvariante.
    Herzlichen Dank und viele Grüße
    kami

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