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Thema: oberste Geschoßdecke zum Dritten

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    15.02.2009
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    1

    oberste Geschoßdecke zum Dritten

    Nachdem ich viele Antworten von vielen Leuten erhalten habe, frage ich doch lieber mal den Profi:
    Thema: Dämmung der obersten Geschoßdecke; das Dach ist ungedämmt, der Dachboden nicht als Wohnbereich nutzbar, sondern dient nur als Abstellraum.

    Aufbau der Geschoßdecke (von unten nach oben):
    Putzschicht
    Strohgeflecht genagelt auf
    Holzbalken
    Betonplatten (dies ist wohl eher ungewöhnlich).

    Eine Dämmung zwischen den Holzbalken ist nicht vorhanden.

    Für mich stellt sich jetzt folgendes Problem:

    Dämme ich oben mit EPS-Platten, wo geht dann die Feuchtigkeit hin, die ja zwangsweise aus den beheizten Räumen unter dem Dachboden kommt. Ich würde ja meinen, die kondensiert dann auf der Unterseite der Dämmplatten oder - noch viel schlimmer - in der Holzbalkenkonstruktion. Das gleich würde mir doch aber auch passieren, wenn ich eine Dampfbremse unter die Dämmung lege. Oder stimmen meine Überlegungen nicht? Frage also: Wenn ich Styropor/EPS-Platten lege, Dampfsperre?

    Auskunft eines anderen Experten: Schalung und soetwas wie Isofloc dazwischen. Obendrauf Rauhspund (keine OSB) Platten. Fertig ist der Lack. Dampfsperre nicht nötig, da Zellulosematerial Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Ist das eine guten Lösung?

    Also, mal so eben die oberste Geschoßdecke dämmen, so einfach scheint es nicht zu sein.
    Vielen Dank schon einmal für die guten Ratschläge

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Beiträge
    830
    Hallo Hessen,

    ihre Deckenkonstruktion ist tatsächlich etwas ungewöhnlich. Die einfachste Lösung besteht aus einer Dampfsperre, die auf die Betonplatten gelegt wird und einer folgenden Wärmedämmung, die ausreichend bemessen sein muß, um den Taupunkt in der Dämmung zu halten.
    Damit verhindern Sie Feuchtigkeit aus Kondensat im Deckenhohlraum.
    Wie dick die Dämmung letztendlich sein muß, könnte eine bauphysikalische Berechnung ergeben. Eine Abdeckung aus einfachen Spanplatten zur Begehung dürfte reichen.
    Inzwischen werden auch Platten zur Dämmung von Dachböden angeboten, die bereits begehbar sind. z.B.: Produkte - xella International GmbH
    Die Auskunft des anderen Experten ist auch eine Lösung. Das Material kann geschüttet oder gespritzt werden, ist aber nicht begehbar, sodaß eine relativ aufwändige Konstruktion als Abdeckung nötig ist. Die Dampfsperre kann wohl tatsächlich entfallen. Auch hier sollten Sie durch eine bauphysikalische Berechnung die Dicke ermitteln lassen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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