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Thema: Dämmen der obersten Geschossdecke

      
   
   
  1. #1
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    Dämmen der obersten Geschossdecke

    Hallo zusammen,

    obwohl ich mich nun schon kräftig durch die Beiträge durchgekämpft habe, würde ich gerne ein paar Fragen zu meinem Bauvorhaben stellen:

    Aufbau vom Raum zum Dach (Baujahr 1955):
    - Holzdecke
    - Strohmatten mit Gips
    - Schlacke mit Holzbrettern dazwischen
    - Holzbretter als Abschluss

    Der Dachstuhl verfügt über keine Unterspannbahn und ist somit hervorragend durchlüftet.

    Da ich aus Wärme-/Heizkosten-/Klimagründen die oberste Geschossdecke dämmen möchte, habe ich erstmal das Altmaterial entfernt (Schlacke mit Holzbrettern).

    Jetzt habe ich also Hohlräume zwischen den Dachbalken mit Blick auf die Strohmatten. Die Höhe der Hohlräume beträgt ca. 15 cm.

    Um später den Dachboden als Lagerraum nutzen zu können, wäre es nicht schlecht, wenn die Geschossdecke begehbar wäre.

    Ich habe bereits Mineralwolle 160 mm WZG 35 und OSB-Platten gekauft.

    Da ich nun schon viel über Diffussionsdurchlässigkeiten gelesen habe, scheinen sich OSB-Platten wohl nicht zum Verschließen der Mineralwolle zu eignen.

    Ich bitte um hilfreiche Antworten/Vorschläge, was den korrekten Aufbau der Dämmung/Geschossdecke angeht.

    Vielen DANK!

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Beiträge
    895
    Hallo hjivonne,

    der von Ihnen geplante Deckenaufbau funktioniert so nicht. Unter den OSB-Platten wird sich Feuchtigkeit durch Wasserdampfdiffusion bilden. Wenn Sie die Platten weglassen, wäre alles in Ordnung.
    Da Sie den Dachboden aber später begehen wollen und wahrscheinlich auch die OSB-Platten nicht wegschmeißen wollen, bleibt nur die Möglichkeit, eine Dampfsperre von innen, unter den vorhandenen Deckenputz zu bringen und fachgerecht an den Wänden zu befestigen. Darauf würde ich dann eine Lattung und eine Lage Gipskartonplatten aufbringen. Dabei ist zu beachten, dass die Decke statisch nicht überbeansprucht wird und die umgebendem Wände den erhöhten Anfall von Feuchtigkeit aufnehmen können.
    Evtl. wäre es auch möglich, statt der OSB-Platten, Rauhspund mit Fugen zu verlegen. Das könnte funktionieren, da Rauhspund besser Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt und die Feuchtigkeit durch die Fugen entweichen kann. Dazu muß der Dachboden aber gut durchlüftet sein.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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