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Thema: Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    21.02.2011
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    1

    Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches

    Hallo Forumsteilnehmer,

    ich habe folgendes Problem. Und zwar soll bei einem Mehrfamilienhaus die oberste Geschossdecke und die Kellerdecke gedämmt werden.

    oberste Geschossdecke:

    Die oberste Geschossdecke ist nicht ausgebaut und begehbar. Es ist auch eine ausreichende Höhe über 2,50m vorhanden. Das dadrüber liegende Dach ist ein Pfettendach. Die Dachpfanne sind so drauf gelegt worden ohne jegliche Abdichtung. Das Dach liegt auf der obersten Geschossdecke auf. An der Traufe ist ein Dachwiderlager.

    Nun ist die Frage, wenn man nur die oberste Geschoßdecke dämmt, ist der Teil an den Dachwiderlagern nicht dämmbar, somit würde dort eine Wärmebrücke entstehen und evtl. Schimmel in der dadrunter liegenden Wohnung (Mehrfamilienhaus) entstehen.
    Wäre das Problem durch eine Aufschieblung am Ende des Daches lösbar?bzw überhaupt wirtschaftlich im Vergleich zu einer Dämmung der Dachschrägen. Also der Dachboden ist nicht ausgebaut und soll auch nicht weiter zu Wohnzwecken genutzt werden. Daher ist der allgemeiner Tenor die oberste Geschossdecke zu dämmen.

    Es soll auch evtl. eine Fotovoltaik Anlage auf das Dach gebaut werden, müsste man das Dach Aufgrund Stabilität erneuern? Welche Anforderungen werden da an ein Dach gestellt?

    Wäre schön wenn mir jemand ein Richtungshinweis geben könnte, welche Möglichkeiten wirtschaftlicher oder konstruktiv besser zu löse sind.

    Kellerdecke:

    Die Kellerdecke ist ziemlich niedrig(max. 2m), welche Möglichkeiten würden sich da ergeben? und muss man Teile der Außenwände mitdämmen um die Wärmebrücken zu minimieren oder reicht eine Sockeldämmung von Außen?

    Vielen Dank schonmal im Vorraus, ich hoffe ihr könnt mir helfen

    mfg

    Steptec

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
    Registriert seit
    01.08.2008
    Beiträge
    828
    Hallo steptec,

    dass Sie nur bis an das Widerlager heran dämmen können, ist nicht das Problem. Da entsteht zwar eine Wärmebrücke, wenn die Außenfassade nicht gedämmt ist, aber darum werden wahrscheinlich keine Feuchteschäden und damit auch kein Schimmel entstehen.

    Es ist nicht sinnvoll die Dachschrägen zu dämmen, wenn das Dachgeschoss nicht als Wohhnraum genutzt werden soll.

    Fotovoltaikanlagen bringen schon einiges an Gewicht aufs Dach. Das sollten Sie von einem Statiker überprüfen lassen. Meistens reicht die vorhandene Konstruktion, gerade bei einem Pfettendach, aber aus.
    Hier gibt es auch Möglichkeiten, die Dachkonstruktion zu verstärken, ohne das komplette Dach erneuern zu müssen.

    Die Kellerdecke sollten Sie mit einem Hartschaumdämmstoff, mit möglichst hohem Wärmedurchlaßwiderstend, dämmen. Da reichen dann 60 - 80 mm.
    Wenn Außen der Sockel gedämmt ist, oder gedämmt werden soll, ist das ok. Wenn es besonders gut werden soll, ziehen Sie die Dämmung innen, an den Außenwänden, noch 300 - 400 mm nach unten.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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