Hallo,
es wäre super, wenn ich hier hilfe bekommen könnte:-)
ich möchte die oberste Geschossdecke unseres Hauses dämmen.
Der Speicher wird nur als Abstellraum genutzt und wird auch nicht weiter ausgebaut.
die eine Seite des gedeckten Daches besteht aus Eternitplatten (70 er jahre) die andere Seite des Daches ist noch original. Es ist sehr gut da oben belüftet.....-.-
ich hatte neulich einen Energieberater da , der im Auftrag des Landkreises berät.
Ich zitiere mal hier aus seinem Gutachten:
"Die oberste Geschossdecke ist als Holzbalkendecke ausgeführt. Die untere Deckenverkleidung ist noch in allen Bereichen ursprünglich mit einem Gipsputz auf Spalierverlattung ausgeführt. Teilweise in den 1970er Jahren ergänzt durch eine Verkleidung aus Holz-panelle (Nut und Feder) im wesentlichen unterscheidet sich der Aufbau der Decke von unten nach oben wie folgt:
a) Holzbalkendecke mit Einschubdecke und
b) Holzbalkendecke ohne Zwischenboden mit etwa 6cm Dämmung und Luftschicht darüber
c)Holzbalkendecke mit Doppelboden über ca. 20 cm Luftraum und Einschubdecke aus Bims Leichtboden als Auffüllung.
Die versch. Deckenstärken werden durch die unterschiedlichen lichten Raumhöhen im Dachgeschoss sichtbar. Von oben ist die Decke überwiegend sehr eben und mit Holzdiehlen verschlossen.
Einige Bereiche mit Bims-Leichtboden sind ohne Holzdielen.
Der mittler U-Wert der Holzbalkendecke kann mit ca. 1,0 W/m2K angenommen werden.
Empfehlung: Die oberste Geschossdecke zum unbeheizten Speicherboden sollte von oben gedämmt werden. Zunächst sollte auf dem Holzboden eine Dampfbrems-Folie verlegt werden. An den Rändern zu den Dachschrägen und Giebelwänden sollten die Folie mindestens 20cm überstehen lassen, damit sie später ggf Luftdicht angeschlossen werden können.
Auf diese Luftdichtheitseben kann anschließend mind. eine 12cm dicke Dämmung z.b. aus Polystyrol, EPS (WLG 035, "Styropor") verlegt werden. Manchmal ist es ratsam, die Platten mehrschichtig im Versatz zu verarbeiten. Der Dämmstoff muss auf der vorhanden Deckenoberfläche überall dicht anliegen, damit er nicht durch Kaltluft unterströmt werden kann. Darüber können Sie Span oder OSB Platten verlegen....."
Ich hab mich schon den ganzen tag durch das internet geggoogelt, den irgendwie traue ich dem braten nicht so recht.
Was passiert mit der Feuchtigkeit die durch kochen usw. anfällt. muss ich nicht davon ausgehen, dass die feuchtigkeit nach oben durch die decke steigt und an der folie auskondensiert ?? und mir nachher die Holzdiehlen und die decke verschimmelt...?
zum thema bad:Im Bad gibt es fenster sowie eine elektrische Entlüftung, die nach draussen geführt wird...
kann ich statt styropor auch mineralwolle nehmen...ist mir irgendwie sympathischer als styropor....
Oben drauf wollte ich ganzflächig normale spanplatten auslegen
Alternativ dachte ich an das hier...
Saint-Gobain Isover G+H AG - Topdec Loft
(wird hierbei auch dann auch eine dampfbrems-Folie benötigt?)
wie sieht es da aus mit Kosten steinwolle vs. topdec loft . muss ja bei der mineralwolle auch die spanplatten miteinberechnen sowie eine holzkonstruktion....
Gerade was in bezug auf Folie ja/nein im internet zu lesen ist ja stellenweise sehr widersprüchlich....
ich hab da keine lust zu dämmen und nach ein paar Jahren festzustellen, das mir die bude verschimmelt....
Den Punkt der 20 cm überlappenden Folie verstehe ich auch nicht ganz. .....Warum später und nicht direkt ? Luftdicht verschlossen doch mit spezialklebeband...oder wie darf man das verstehen ??
Also noch zum thema selbermachen. Ich bin handwerklich recht geschickt und arbeite 10000%ig, wenngleich ich sowas auch noch nicht gemacht hab....kann man da viel falsch machen ? Oder würdet ihr empfehlen das von einer Firma / Schreiner durchführen zu lassen.....??
Danke schonmal für alle antworten.
Liebe Grüße
Daniel


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