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Thema: Zwischendecke dämmen

      
   
   
  1. #1
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    Zwischendecke dämmen

    Hallo zusammen,

    und zwar wollen wir in unserem Altbau (1 1/2 Geschosse) die Decke zum Dachboden dämmen sowie die Dachschrägen in der ersten Etage dämmen. Es soll eine Zwischensparrendämmung gemacht werden. Dachaufbau ist zur Zeit von außen nach innen wie folgt: Ziegel, Dachlatten, Deltafolie (dampfundurchlässig), Sparren. Achso es handelt sich uim eine Holzdecke. Im Dachboden sind alte Dielenbretter verlegt.

    Da wir keine dampfoffene Folie im Dach haben dürfen wir ja keine Vollsparrendämmung machen. D.h. wir werden eine 3-4 cm starke Hinterlüftung berücksichtigen. Sparren werden aufgedoppelt und mit einer 160 Dämmung versehen. Anschließend eine Dampfsperre von innen und dann Rigips.

    Jetzt zur eigentlichen Frage. Muss ich die Dampfsperre auch im Deckenbereich fortführen? Die Decke wird ja auch gedämmt. Und zwar auch mit 160mm.

    Zusätzlich ist zu sagen, dass im Dachboden zunächst nichts gemacht wird, d.h. nichts gedämmt wird. Evtl. wird der Dachboden in den nächsten Jahren als Wohnraum ausgebaut.

    Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich formuliert.

    Vielen Dank schonmal

    Schöne Grüße
    Marco

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Marco,

    sind Sie sicher, dass Ihre Deltafolie dampfundurchlässig ist? Bei dem von Ihnen beschriebenen Dachaufbau sollte eigentlich eine diffusionsoffene Dachbahn vorhanden sein.
    Wenn ich sie weiterhin richtig verstehe, soll ein Teil der Dachschräge und die Decke zum Dachboden gedämmt werden, um sie zu Wohnzwecken zu nutzen. Der darüber befindliche Spitzboden soll dann evtl. später ausgebaut werden. Damit benötigen Sie in der Decke zum Spitzboden und an den Dachschrägen eine Dampfsperre, da sonst die Feuchtigkeit in die Dämmung ziehen würde und sie evtl. weitere Feuchtigkeitsprobleme in dem Luftraum des Spitzbodens bekommen, wenn tatsächlich eine dampfundurchlässige Unterspannbahn vorhanden ist.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Hallo,

    die Folie muss m.M. nach dampfundurchlässig sein. Denn sie stammt aus dem Jahr 1975 so ca.. Ich gehe stark davon aus, dass es zu diesem Zeitpunkt noch keine diffusionsoffenen Folien gab !? Evtl. liege ich auch falsch. Nun gut, irgendwie muss ich das mal feststellen bzw. feststellen lassen.

    MfG
    Marco

  4. #4
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Marco,

    wenn die Unterspannbahn so alt ist, haben Sie wahrscheinlich recht.
    Dann ist die fachgerechte Ausführung der dampfsperrenden Schichten besonders wichtig. Besonderen Augenmerk sollten Sie auf die Ausführung von Feuchträumen richten.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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