Sehr geehrter Herr Ehlers,
ich habe zwar schon intensiv nach einem entsprechendem Rat hier im Forum gesucht…aber so „richtig“ fündig bin ich nicht geworden. Nun, jedenfalls bin ich mir doch ziemlich unsicher wie genau ich meine geplante Dachgeschoßdämmung aufbauen soll.
Der „fachliche“ Rat im Baumarkt hat Widersprüche hervorgerufen welche ich als Laie nur schlecht einordnen kann (...nein, auf keinen Fall Styrodur, nur Dies und Das...).
Doch bevor ich anfange den „Leser“ und den Fachmann zu langweilen, möchte ich zum eigentlichen Thema kommen.
Ich habe ein 100 Jahre altes Haus (1/4 Haus eines Quattro-Hauses) erworben welches in massiver Ziegelsteinbauweise errichtet wurde (BASF-Arbeiterkolonien / Ludwigshafen).
Die Substanz des Hauses ist hervorragend und es war bis vor kurzem durch die Wohnungsbaugesellschaft der BASF vermietet, jedoch in einem eher „ursprünglichen“, inneren Zustand.
Vor 2 Jahren wurde das Dach komplett erneuert und auch entsprechend isoliert (Mineralwolle zwischen den Balken mit abschließender Folienbespannung bis zu den Wänden / abgedichtet).
Der Boden des Dachgeschosses ist im ursprünglichen Zustand. Er wurde anno dazumal mit Holzdielen erstellt. Diese Holzdielen befinden sich in einem durchaus bemerkenswert guten Zustand.
Welches Material unter den Holzdielen verbaut bzw. geschüttet ist weiß ich nicht.
Unter dem Dachgeschoß befinden sich (1.OG.) zwei Räume (Schlafzimmer und Büro), ein relativ großer offener Bereich mit drei Meter hohen Decken.
Ich habe geplant, das Dachgeschoß als Speicherraum im klassischen Sinne zu nutzen. Hierfür möchte ich jedoch gerne auf dem Fußboden eine Isolierung aufbringen und darauf einen Laminatboden verlegen.
Das ich druckfestes Isoliermaterial benötige, welches begehbar ist, leuchtet mir ein.
Nur…welches?
ISOVER Exporit, BASF Styrodur, Steinwolle-Platte mit hochdruckfester Deckschicht, Rockwool, usw…?
Und…in welcher Stärke?
40mm, 60mm, 80mm, 120mm, 160mm…?
Brauche ich zwingend oder empfehlenswert eine Dampfsperre?
Kann ich die Dachschrägen ebenfalls mit Laminat verkleiden, oder bekomme ich dadurch Probleme mit Feuchtigkeit, Schimmel etc.?
Nun, Fragen über Fragen. Und je mehr Antworten ich von meinem Kollegen und Bekannten erhalte, umso unsicherer bin ich mir.
So hoffe ich, dass Sie mir weiterhelfen können und wäre für entsprechende Antworten und Hinweise sehr dankbar.
Ich hoffe ich habe die baulichen Gegebenheiten ausreichend beschrieben.
Ich verbleibe ich mit freundlichen Grüßen…
Stefan Sailer
P.S.: Einen Anhang mit entsprechendem Foto habe ich beigefügt (und ich hoffe es funktioniert ;-))...diese Ansicht zeigt einen von zwei gleichen Teilen des Dachbodens.


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