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Thema: Dämmwolle/ Dampfsperre Badezimmer

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Dämmwolle/ Dampfsperre Badezimmer

    Guten Tag,

    wir haben uns im Januar eine fast 100 Jahre altes Haus gekauft und innerhalb von 3,5 Monaten größtenteil saniert unf renoviert. Bei der Deckenerneuerung zwischen Badezimmer und Schlafzimmer (mehrere Holzbalken wurden getauscht, OSB-Platten als neue Lauffläche für das über dem Bad liegenden Schlafzimmer) haben wir Dämmwolle zwischen die Balken eingebracht und mit Rigips-Feuchtraumplatten verschlossen. In diese haben wir noch Löcher für eine Einbaubeleuchtung (LED-Spots eingebohrt). Die Dämmwolle lag noch noch auf dem Speicher, hatte aber schon das RAL Gütesiegel.

    Nun wurde ich stark verunsichert wil ich gelesen habe, die Dämmwolle sei generell gesundheitsschädlich und müsse von der Raumluft abgetrennt werden. Und letztlich bräuchte ich im Badezimmer sowieso eine Dampfsperre!!

    Wie soll ich micht jetzt nun verhalten. Die Rigips-Platten sind noch nicht verputzt und könnten nochmal abgehängt werden. Aber lohnt der Aufwand? Ein Holzbalken in diesem Bereich dient als Träger für eine 2,5 Meter breite aufgemauerte Wand im oben liegenden Schlafzimmer! Ist da die hohe Luftfeuchtigkeit ein Problem oder können die Öffnungen für die Einbaulampen als ausreichende Belüftung gesehen werden?

    Danke im Voraus für Informationen!

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo brummi,

    für den Verbraucher stellt das RAL-Gütezeichen einen eindeutigen Nachweis für freigesprochene Fasern, d.h. Fasern ohne Krebsverdacht dar. Auf Grund der Haut reizenden Wirkung sollte man beim Verbauen von Glas- oder Steinwolle lockere Schutzkleidung tragen.

    Wenn im Schlafzimmer auch geheizt wird, benötigen Sie keine Dampfsperre oder -bremse. Diese wird nur zwischen Räumen mit stark unterschiedlichen Temperaturniveaus benötigt.


    Öffnungen für Deckenlampen stellen grundsätzlich keine Möglichkeit zur Raumlüftung dar, da diese ja nach dem Lampeneinbau wieder verschlossen sind. Die LED-Lampen sollten übrigens feuchtraumgeeignet sein.

    Bäder sollten möglichst immer über ein Fenster quergelüftet werden, das heißt, das Fenster ganz öffnen und nicht nur "auf Kipp", damit die hohe Luftfeuchtigkeit nach dem Duschen schnell abgeführt wird.

    Für eine genaue Beurteilung der Raumluftverhältnisse und der Bewertung der geplanten Maßnahmen sollten Sie ggf. einen Architekten vor Ort hinzuziehen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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