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Thema: Spitzbodendämmung/Zwischendeckendämmung

      
   
   
  1. #1
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    Spitzbodendämmung/Zwischendeckendämmung

    Hallo,
    ich möchte gerne die oberste Geschoßdecke unseres Hauses, welches aus 3 Etagen besteht isolieren. Die Etage 2 (Wohnraum) und Etage 3 (noch Speicher, soll aber ausgebaut werden) befinden sich unter dem Dach.

    Die Geschoßdecke zum jetzigen Speicher besteht aus einer Holzbalkenlage, welche unterseitig mit Heraklith-Platten und Putz verkleidet ist. Der Speicherbodenbelag ist bereits entfernt und soll später durch OSB-Platten erfolgen.

    Das Dach, welches die beiden Etagen 2 und 3 umkleidet, ist bereits isoliert und mit einer Dampfsperre versehen.

    Ist es nun notwendig in die Zwischendecke eine erneute Dampfsperre einzubauen, bevor die Isolierung durch Glas- bzw. Steinwolle erfolgt?

    Der Speicher ist natürlich zur Zeit nicht beheizt, aber komplett durch die Dach-Dampfsperre eingeschlossen.

    Für eine kurze Info bin ich dankbar.

    Freundliche Grüße
    Thorsten Thiel

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Herr Thiel,

    ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr.

    Wenn Sie das Dach bereits gedämmt (isoliert) haben und eine Dampfsperre eingebaut wurde, ist in der Decke zum jetzigen Speicher keine Dampfsperre mehr notwendig. Wenn der Speicher ausgebaut ist, wird er wahrscheinlich beheizt und dadurch wird keine Feuchtigkeit in der Dämmung, die dann ja eigentlich nur schalldämmende Funktion hat, auftreten.
    Denken Sie daran, evtl. trittschalldämmende Maßnahmen vor den folgenden Bodenbelägen des Speichers zu ergreifen. Die Dämmung im Deckenhohlraum dämmt nur den Luftschall.
    Sorgen Sie für ausreichende Lüftung, wenn Sie den Speicher noch einige Zeit ungenutzt lassen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  3. #3
    Ron
    Ron ist offline
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    Dämmung oberste Geschoßdecke

    Hallo Bauprofi,
    auch ich habe ein paar Fragen zur Dämmung der obersten Geschoßdecke!
    Die Situation ist folgende die alte Geschoßdecke hat folgenden Aufbau (von oben nach unten):
    1. Rauhspundbretter begehbar
    2. Balken 20 cm hoch
    3. Sparschalung
    4. Sauerkrautplatte
    5. Putz
    Zwischen den Balken liegen Glasfaserdämmung von vor 1980. 1995 wurde auf die alte Dämmung Styroporplatten gelegt.
    Bis hier her gab es nie Probleme!
    Seit einem halben Jahr befindet sich die obere Etage im Umbau. Im Zuge dessen wurden die Rauhspundbretter, die Styroporplatten und die alte Dämmung entfernt und die Sauerkrautplatte von oben besenrein gemacht. Im Flur, Küche und WZ wurde die alte Sparschalung samt Sauerkrautplatte entfernt. Das Kinderzimmer wurde von oben auch besenrein gemacht, aber der Aufbau der Decke blieb erhalten! In Flur, Küche und WZ wurde nun eine Dampfbremse und Sparschalung eingebaut.
    Danach wurde von oben gedämmt, dazu wurde um Unebenheiten(Nägel,Kabel) auszugleichen 80 mm Rockwollplatten zwischen den Balken verlegt. Sehr enge Stellen wurden komplett bis Oberkante Balken mit Rockwoll gedämmt, ansonsten wurden über die 80 mm Rockwollplatte die starken Styroporplatten (140mm) gelegt. Die Fugen wurden mit Bauschaum verfüllt. Danach wurden die Rauhspundbretter wieder auf die Balken genagelt.

    Nun zum eigentlichen Problem, seit die Dämmung abgeschlossen ist, beginnen die Rauhspundbretter sich zu verwerfen und zu quellen. An den Bretterspalten sieht man kondensierte Feuchtigkeit! Auf irgendeinen Weg gelangt warmfeuchte Luft bis zu den kalten Rauhspundbrettern. Das Problem tritt verstärkt über Flur und Kinderzimmer auf. (siehe Skizze im Anhang)
    Die Dampfbremse ist auf dem ersten Blick Luftdicht verklebt. Auf die Dauer ist das sicher ein Problem, nicht das uns die tragenden Balken wegfaulen!
    Kann es an den unterschiedlichen Deckenaufbauten liegen?
    Wie groß darf ein Loch in der Dampfbremse sein?
    Haben Dampfbremsfolie unterschiedliche Wasserdampfdurchlässigkeiten?
    Angehängte Grafiken

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    Hallo Herr Ehlers,

    vielen Dank noch für Ihre damalige Antwort. Ich werde auf die Dampfsperre verzichten und beim Bodenbelag in Form von Holzdielen auf die OSB-Platte eine Trittschalldämmung verwenden.

    Freundliche Grüße
    Th.Thiel

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