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Thema: Gaubenbodendämmung

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Gaubenbodendämmung

    Hallo Bauexperten,

    unsere Dachgaubenböden (Haus Bj.50) verfügen momentan über keine bzw. nur eine lausige Dämmung. Bisher lag unter Heraklithplatten eine stark komprimierte Dämmwolle, die bereits teilweise entfernt wurde.

    Eine Gaube (darunter Badezimmer) hat momentan gar keinen Aufbau, nur Latten, soll aber von unten mit Rigipsplatten verkleidet werden. Die andere - von unten nach oben - Gipsputz- Heraklith-Lattung/Balken-obige Dämmwolle-lose Heraklithplatten.

    Das beigefügte Foto zeigt die Gaube vor der Dachsanierung.

    Das Dach ist neu, 20cm Aufdachdämmung, WLG 028. Die Dachgauben sind von außen ebenfalls gerade neu gedämmt und mit Blech verkleidet.

    Unsere Frage: Mit welchem Material sollten die Böden (nicht begehbar) gedämmt werden. Dämmkeile aus Mineralwolle, Polystyrol...? Oben eine Verkleidung aus Spanplatte etc. drauf?

    Über Ratschläge und Tips würden wir uns freuen.

    Grüße vom DigiHurry
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  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo DigiHurry,

    ganz schön groß die Dachgauben. Sieht alles schön trocken aus, spricht für eine gute Belüftung.
    Reißen Sie die Heraklithplatten raus und legen dafür Steinwolle bis Oberkante Balken rein. Darauf kommt dann eine zweite Lage, die über die Balken hinweg geht. Die Dämmung sollte dicker als die Dämmung der Gaubenseiten sein.
    Das darunter liegende Bad könnte allerdings Problme bereiten, da hier viel Wasserdampf anfallen wird. Ob die anfallende Feuchtigkeit durch die Dämmung über den Dachraum der Gaube ausdiffundieren kann ist fraglich. Da müßte ein Fachmann ran, der eine bauphysikalische Berechnung macht und dann entscheidet ob eine Dampfbremse unter der Decke notwendig ist.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Vielen Dank für die Antwort.

    Zitat Zitat von Bauprofi Beitrag anzeigen
    Das darunter liegende Bad könnte allerdings Problme bereiten, da hier viel Wasserdampf anfallen wird. Ob die anfallende Feuchtigkeit durch die Dämmung über den Dachraum der Gaube ausdiffundieren kann ist fraglich. Da müßte ein Fachmann ran, der eine bauphysikalische Berechnung macht und dann entscheidet ob eine Dampfbremse unter der Decke notwendig ist.
    Wir dachten eigentlich, dass Rigipsplatten an der Baddecke, sofern die Fugen richtig verspachtelt sind, den Wasserdampf abhalten sollte?

    Wenn man auf Nummer sicher gehen will, also noch eine Dampfsperrbahn einziehen?

    Grüße vom DigiHurry

  4. #4
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo DigiHurry,

    eine Decke aus Gipskartonplatten, auch mit gut verspachtelten Fugen, ist nicht dampfdicht. Um sicher zu gehen, sollten sie eine Dampfsperre einbauen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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