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Thema: Wärmedämmung in geschlossener Holzbalkendecke, Dübeldecke

      
   
   
  1. #1
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    Wärmedämmung in geschlossener Holzbalkendecke, Dübeldecke

    Hallo,

    ich bin gerade dabei ein ca. 100Jahre altes Landhaus umzubauen und möchte der obersten Geschossdecke eine Dämmschicht verpassen. Das Dach ist ungedämmt und man kann von innen die Ziegel sehen.

    Der größte Bereich ist mit unten verputzten, geschlossenen
    Holzbalkendecken versehen und ein Teil mit Dübeldecke (im ältesten
    Bereich des Gebäudes).

    Aufbau der Decken ( von unten nach oben)
    Holzbalkdendecke:
    1) 1cm Putz (Putzträger)
    2) 2cm Fichtenbretter
    3) Luftschicht ca. 18-20 cm
    4) 2cm Fichtenbretter
    5) ca. 4 cm Schlacke
    6) ca. 2 cm Beton

    Dübeldecke
    1) 1cm Putz (Putzträger)
    2) 2cm Fichtenbretter
    3) 15cm Dippelbäume
    5) ca. 5 cm Schlacke
    6) 3 cm Beton

    Da das Haus historisch gewachsen ist, sind auch die Deckenniveaus nicht
    überall gleich und es sind ca. 10-15 cm Sprünge von der einen zur
    anderen Decke vorhanden.
    Ich möchte den Dachboden in den nächsten 5-10 Jahren ausbauen aber nicht wieder alles von der Dämmung entfernen.
    Was wäre hier eine gangbare Möglichkeit, eine Dämmung aufzubringen, welche beim Dachausbau wieder einfach entfernt werden kann?

    Vielen Dank für eure Meinungen!
    Flani

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
    Registriert seit
    01.08.2008
    Beiträge
    895
    Hallo Flani,

    leider ist Ihre Anfrage etwas untergegangen. Hier nun mein Tipp: Dämmen Sie den Boden mit möglichst weicher Dämmwolle, die Sie später auch im Bereich des Dachausbaues nutzen können. Diese Dämmung, ohne Kaschierung mit irgendwelchen Folien, sollte möglichst diffusionsoffen sein. Sie wird einfach auf den Boden in einer Dicke, die der später benötigten Dicke, zum Einbau zwischen den Sparren entspricht, aufgelegt. Evtl. auch zweilagig. 140 - 200 mm sollten es schon sein. Damit können Sie Versprünge dämmen und andere Unebenheiten ausgleichen. Begehbar ist diese Dämmung allerdings nicht. Sie müßten in den Bereichen, die begehbar sein müssen, eine Holzunterkonstruktion einbauen, auf die dann Rauhspund aufgelegt wird.
    Damit haben Sie eine diffusionsoffene Dämmebene geschaffen, die bis zum späteren Dachausbau einen großen Teil Energie sparen wird.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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