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Thema: Dämmung obere Geschossdecke bei Fertigteilhaus (DDR) mit genagelten Dachbindern

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Dämmung obere Geschossdecke bei Fertigteilhaus (DDR) mit genagelten Dachbindern

    Hallo und DANKE für diese Homepage-sehr informativ!

    Ich habe vor einiger Zeit ein Fertigteilhaus erworben, was 1980 gebaut wurde. Ich will nun nachträglich die ober Geschossdecke isolieren.
    Hier einige Infos zum Hausaufbau:
    -die Außenwände, welche aus einer Holzkassette mit doppellage Gipskarton besteht- innerhalb dieser Platten befindet sich Glasfilz und eine ca. 2mm starke Plastefolie, insgesamt ist solch eine Platte ca. 10 cm stark. Diese Wände verfügen über eine ca. 6cm starken Außendämmung. Die Innenwände sind dann lt. damailgen Plan eingesetz und könnten jeder Zeit verändert werden. Die einizige gemauerte Wand, ist außer dem Keller, je ein Stück in der Küche/Bad und Flur-ähnlich eines T, wo der Schornstein integriert ist und wohl auch stützt.
    Auf diesen vier Außenwänden sind Nagelplattenbinder (Firsthöhe ca. 190cm) aufgestellt an welchen die Zimmerdecken aus Gipsplatten auf einer Lattung aufgebracht sind. Von der Dachseite her sind die Zwischenräume dieser Binder mit einer dünnen schwarzen Pappe-ähnlich einer unbesandete Dachpappe, dann mit einer Lage von Glaswolle-ca. 10cm und dann wieder mit dieser Pape ausgelegt. In der Mitte befindet sich ein sog. Laufsteg, den man nicht verlassen sollte, ansonsten geht es ins Wohngeschoss.

    Das Dach, ein sog. Leichtbaudach, ist mit mit Holzbrettern beschlagen und auf diesen dann Dachpappe /-schindeln aufgenagelt. Eine Isolierung ist nicht vorhanden.

    Frage: Wie kann ich diese Binderzwischenräume zur Decke effizient isolieren? Es geht nur von dem Dachraum her!

    Danke!

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
    Registriert seit
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    895
    Hallo heimchen,

    der aktuelle Aufbau ihrer Decke zum Dachboden ist nach bauphysiklischen Gesichtspunkten bedenklich. Wenn ich davon ausgehe, dass die beiden Lagen Bitumenpappe eine Dampfbremse darstellen, dann besteht die Gefahr, dass es unter der oberen Lage feucht wird. Sie sollten sich einen Fachmann suchen, der eine bauphysiklische Untersuchung vor Ort vornimmt und dann durch eine Berechnung nachweist, wie der genaue Aufbau aussehen muß. Diese Empfehlung gebe ich, weil diese Art der Dachkonstruktion sehr feuchteempfindlich ist und keine genauen Angaben über die verwendeten Baustoffe und deren Sd-Wert (speziell der Dachpappe) vorliegen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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