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Thema: Dämmung obere Geschossdecke

      
   
   
  1. #21
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    nun noch mal eine frage

    mein Reihenmittelhaus is BJ 64 die obere Geschossdecke ist aus beton ich möchte den dachboden nun dämmen mit den genannten Platen von Isover geplant hatte ich diese mit osb platten zu belegen werde jetzt aber spahnplatten nehmen da diese Diffusions offen sind so weit sollte ja alles stimmen oder?

    nun noch zur Dampfsperre muss diese unbedingt, kann diese, oder sollte diese auf garkeinen fall zwischen die beton decke und der Isolierung gelegt wreden?

    wie würden Sie den aufbau für sich machen dammit er 100% richtig ist die Geldsache soll hier mal außen vorbleiben denn ich möchte gesund leben und nicht irgendwann weg schimmel

    schon mal danke für eine antwort

  2. #22
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo flopie,

    wenn Sie eine Dampfsperre zwischen die Betondecke und die Dämmung legen, dann kann kein Wasserdampf mehr durch die Betondecke diffundieren. Die Dämmung bleibt trocken, der Wasserdampf bleibt in der Betondecke. Ohne Dampfsperre diffundiert der Wasserdampf durch alle Bauteile, verteilt sich im Dachraum und trocknet dort aus, wenn der Raum gut belüftet ist.
    Ich würde auf die Dampfsperre verzichten, wenn ich sicher bin, dass die Feuchtigkeit im Dachraum austrocknen kann.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
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  3. #23
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    Hallo,

    Zuerst einmal vielen Dank schon im Voraus an alle, die sich hier im Forum um die kleinen und großen Probleme und Anliegen der User kümmern. Ein super Service!

    Meine Frage ist sicher nicht originell oder neu, aber ich habe noch keinen Beitrag zu meinem Problem im Detail gefunden.
    Wie viele Andere möchte ich die oberste Geschoßdecke dämmen. Diese besteht aus einer Betondecke mit einer vorbestehenden dünnen Dämmschicht aus Mineralwolle (ca. 3cm), darauf sind Holzplatten verlegt.
    Mein Plan sieht so aus, dass ich auf dem Holzboden 18cm Mineralwolle WLG 035 auslegen möchte. Als "Laufsteg" für Schornsteinfeger etc. soll eine Reihe aus Dämmplatten Isover Topdec Loft eingepasst werden.
    Macht das so Sinn oder sollte ich zuvor den Holzboden entfernen? (Ist zwar kein großer Akt, bin aber kein passionierter Heimwerker und möchte möglichst einfach ans Ziel. ) Benötige ich eine Dampfbremse oder kann ich die Dämmung wie beschrieben auslegen?

    Vielen Dank nochmal an alle, die sich hier im Forum um Amateure wie mich kümmern!

  4. #24
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    Danke Herr Ehlers
    genau so habe ich mir das auch vorgestellt der Dachboden ist gut belüftet. Und durch die 30cm Beton Decke sollte eigentlich keine Feuchtichkeit durchkommen wenn die darunter liegenden Räume immer gut belüftet werden in 3 Tagen kommen die Isover platten dann bin ich mal gespannt ob diese wirklich druckfest sind (will auf dem Dachboden ja noch bischen was lagern)
    was halten Sie davon wenn ich im mittelgang wo gelaufen wird styrodur Ecken so 10*10cm mit einbauen würde damit die Spahnplatten fester liegen?

  5. #25
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo flopie,

    abgesehen davon, dass es eine Fummelarbeit ist, können Sie darauf verzichten. Die Spanplatten verteilen das Gewicht genügend. Wenn Sie dann noch die Stöße der Platten mit Nut und Feder (verleimt) ausführen, verteilt sich das Gewicht noch besser.
    Dieter Ehlers
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  6. #26
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo CabraA,

    es freut mich, dass Ihnen unser Portal und dieses Forum gefällt.
    Gegen Ihren Plan, auf die vorhandene Dämmung und den Plattenbelag weitere Dämmung aufzulegen, ist eigentlich nichts einzuwenden. Sie sollten aber prüfen, ob die vorhandene Konstruktion wirklich dicht auf der Betondecke aufliegt und nirgends Hohlstellen, in die kalte Luft von Außen ziehen kann, vorhanden sind.
    Die Frage nach der Dampfsperre oder Dampfbremse ist wie immer nicht einfach zu beantworten und kann, wenn man es bautechnisch richtig machen will, nur durch eine bauphysikalische Berechnung beantwortet werden. Die Erfahrung zeigt aber, dass bei der Dämmung einer Dachgeschossdecke, bei ausreichender Belüftung des Dachraumes, auf eine Dampfsperre oder Dampfbremse verzichtet werden kann.
    Ihre Betonndecke selbst, ist schon eine Art Dampfbremse und wird, bei normaler Nutzung der darunter liegenden Räume, mit der Feuchtigkeit fertig werden.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
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  7. #27
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    Hallo Herr Ehlers,

    das Lob für dieses Portal möchte ich gerne teilen! Tolle Infos und schnelle Reaktionen im Forum, super!

    Nun zu meiner Frage:
    Auch ich habe ein Haus mit belüftetem Steildach! Gerne möchte ich zusätzlich zur aus meiner Sicht unbefriedigenden Dämmung mehr machen.

    Hier der derzeitige Ausbau vom Raum zum Dach:

    Putz, Spanplatten, Balken, zwischen den Balken liegt Alu-kaschierte 120 mm Glaswolle!

    Das Dach ist zu einer Seite ein Steildach mit Dachsteinen direkt auf den Sparren, zur anderen Seite ist es flach ablaufend, genagelte Bretter mit Dachpappe oben drauf!

    Es gibt aus meiner Sicht 2 Möglichkeiten:

    1. Alte Wolle raus, und komplett mit Schüttung (Blähton) 20 cm verfüllen, anschließend Spanplatten drauf! (Hat den Vorteil, dass ich auch an schlecht bis gar nicht zu erreichende Punkte komme! Ich weiß aber nicht ob Blähton sehr gute Eigenschaftenahat? Evtl. Auch Holzfaserschüttung???)

    2. Alte Wolle liegen lassen und eine zusätzliche Schicht, am besten Steinwolle oben rauf!?

    Oder raten Sie mir zu einer ganz anderen Lösung? Kann man z.B. Schüttung mit Wolle kombinieren, so einfach Schüttung jetzt in alle ritzen und dann oben Steinwolle drauf geht vielleixcht ja auch!?!

    Ziemlich verwirrend, ich weiß, aber genau siehts derzeit aus! zu jeder Frage gibts von 5 Fachleuten 5 völlig andere Antworten! ;-)

    Weiterhin muss ich die Dachbodenluke erneuern, derzeit ist dise nur eine aufgelegte Platte.

    Vielen Dank,

    Frank Bönsch

  8. #28
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Herr Bönsch,

    120 mm Glaswolle ist als Dämmung schon brauchbar. Was mir allerdings Sorgen bereitet, ist die Kaschierung. Alu-Folie ist dampfdicht und es besteht die Gefahr, dass Ihre Dämmung feucht ist. Das würde für den Ausbau der alten Dämmung sprechen.
    Eine Schüttung hat nicht so gute Dämmwerte wie Steinwolle, ist aber gerade in Altbauten gut einzubauen. Allerdings stellt sich dann die Frage, ob der Dachraum gut genug belüftet ist, um die Feuchtigkeit, die durch die Dämmung diffundiert, abzuführen.
    Das sollte von einem Fachmann vor Ort geprüft werden. Der kann mit einem Feuchtemesser auch prüfen, ob die vorhandene Dämmung trocken ist. Dann braucht sie nicht ausgebaut zu werden und es reicht evtl. weitere Dämmung aufzulegen. Das wird die preiswerteste Methode sein.
    Die Dachluke muß auf jeden Fall auch gedämmt werden!
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
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  9. #29
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    Hallo Herr Ehlers,

    danke für den Tipp, besonders den der Feuchtemessung! Gibt es dafür eine Art Standardwerttabelle?
    Ja die Alukaschierung prüfe ich am Wochenende auch gleich! Da diese jedoch unten liegt, habe ich eher die Befürchtung, dass durch die aufsteigende warme feuchte Atemluft anstatt der Dämmung die Deckenplatten feucht werden / geworden sind? Na ich prüfe dass mit einem befreundeten Dachhandwerker, der zufällig am Wochenende bei mir verweilt! Diesen habe ich auch gleich für die Dachluke gewonnen, da wir gleichzeitig die Sparren an dieser Stelle "verbreitern" müssen, um die entsprechende Normgröße gedämmter dachbodentreppen (mind. 60*110 cm) zu erreichen (derzeit 55*85 cm)!

    Derzeit ist bei uns Isover Klemmfilz im Supersonderangebot, WLG040, 140mm doppelt gelegt (also fast 30 cm) wäre doch bestimmt brauchbar als Ersatz, oder?

    Gruß und Danke
    Frank Bönsch

  10. #30
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Herr Bönsch,

    das Holz ihrer Deckenkonstruktion sollte einen maximalen Feuchtegehalt von 20% haben. Das ist der Wert für neu einzubauendes Holz und kann als Anhaltspunkt gesehen werden. Bei vollkommen trockenen Bauteilen kann dieser Wert bis auf 0% herunter gehen.
    Die Glaswolle ist durchaus denkbar, allerdings befürchte ich, dass die Durchlüftung ihres Dachraumes nicht ausreichend ist.
    Damit würde es sich anbieten, eine Dampfbremse (keine Sperre!) unter der Dämmung einzubauen, damit die Feuchtigkeit nur in kleinen Mengen in den Dachraum vordringt. Die Restfeuchte muß durch Heizen und ausreichendes Lüften der Wohnräume abgeführt werden.
    Dieter Ehlers
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