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Thema: Dämmung obere Geschossdecke

      
   
   
  1. #121
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Dolli3,

    ihr Haus repräsentiert den Stand des Bauens der 50ger. Darum bringt es meiner Meinung nach nicht viel, wenn Sie die Deckenfläche dämmen und der Rest in den Schrägen nicht gedämmt wird. Hier hilft nur eine Komplettsanierung, d.h. die Eindeckung sollte komplett herunter genommen werden. Dann die vorhandene Dämmung entfernen, eine Dampfbremsfolie auf die "Holzbretter" verlegen (sorgt auch für die Luftdichtigkeit) und eine neue Dämmung aus einem möglichst weichen Dämmstoff (Glaswolle) einbauen. Dicke so viel wie möglich, eine Luftschicht unter der Eindeckung sollte aber noch vorhanden sein. Dann eine Unterspannbahn und das Dach wieder eindecken.
    Was Sie dann für Platten auf den begehbaren Dachboden legen ist egal.
    Bis dahin können Sie sich behelfen, indem Sie, wie geplant, zusätzliche Glaswolle auf die vorhandene Dämmung legen. Dieses Material können Sie dann bei der späteren Sanierung wieder verwenden.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
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  2. #122
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    Hallo da bin ich wieder die Obere Geschossdecke ist inzwischen mit 2 x 80mm dicken versetzt verlegten Steinwolle-Dämmplatte Topdec Loft der Firma Isover + Spahnplatte gedämmt.

    Nun der erste Winter und schon Probleme :-( Feuchtigkeit. In Form von Tropfen an den Dachbahnen die unter der Latung gespannt wurde worauf die Dachziegel liegen.
    Komisch daran ist die Tropfen sind nur auf der Nordseite ( vermutlich weil es dort kälter ist) und nur im Bereich von der Traufe in einem ca 50 cm breiten streifen.
    1. Überlegung
    die Dämmplatten habe ich angewinkelt geschnitten und bis an die Dachbahnen herangeschoben da kommt also keine luft mehr durch fehlt hier vieleicht die Lüftung in diesem unterem Bereich? Ab dem nächstem Dachbahnen stoss der nicht dicht ist (keine Verklebung) sind keine Tropfen mehr.
    2. Überlegung
    gegen den 1 Gedanken spricht das in der mitte der Traufe die Dachbahn in einem Bereich von ca 20*20cm fehlt (belüftung des Fallrohres) hier die Dachzigel frei sichtbar sind und so die Lüftung bestens sein sollte genau hier sind aber minimal mehr Tropfen vorhanden.
    Des weiteren ist der Schornstein im Dachboden sehr feucht laut meinen Messungen ist dieses aber nur Kondensierte oberflächen Feuchtigkeit die nicht vom betrieb des Kaminofens herführt.

    Ein bekanntes Problem ist die Dachbodenlucke diese ist nicht zu 100% luftdicht und auch noch nicht gedämmt könnte dies das alleinige Problem sein oder könnte diese ich denke Mal Diffusionsdichte Dachbahn auch mit Schuld sein.

    ich habe jetzt seit 2 tagen in einige Dachbahnenstösse abstandshalte gesteckt weil ich hoffte dadurch mehr luft zum zirkulieren zu bekommen die Luftfeuchtigkeit hält sich aber wacker immer zwischen 44 und 48%.

    was für tips habt ihr an mich

  3. #123
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo flopie,

    ich denke, dass die Dachbahn schuld an der Feuchtigkeit ist. Ihr Dach ist nicht genug belüftet, um die anfallende Feuchtigkeit los zu werden. Allerdings ist das Problem auch nicht so groß, da bei den ersten warmen Sonnenstrahlen wahrscheinlich alles wieder austrocknet. Wichtig ist, dass die Dämmung der Decke trocken ist.
    Die Dachluke sollten Sie aber für den nächsten Winter dämmen, da kommt zuviel warme feuchte Luft durch, die sich dann an der Unterspannbahn niederschlägt.
    Dieter Ehlers
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  4. #124
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    Hallo zusammen,

    ich plane die obere Geschossdecke zu isolieren.

    Das Haus ist im jahr 1958 gebaut, die Decke eine Holzbalkendecke. Aktuell liegt zwischen den Balken Glaswolle, darauf sind Holzbretter verschraubt, so daß der Boden begehbar ist.

    Meine Fragen an euch wären, ob es
    a) sinnvoller (bezüglich Wärmedurchgang und natürlich auch Preis) die Glaswolle rauszunehmen und den kompletten Zwischenraum durch Dämmwolle zu ersetzen.

    b) Oder auf die bereits existierende Schicht Glaswolle (darüber ist noch eine Luftschicht) eine passende flachere Schicht Dämmwolle aufzulegen.

    und c) welche Dämmwolle ihr empfehlen könnt. (WLG 035/040)

    Wenn ihr weitere Daten braucht, kann ich die natürlich gerne nachliefern.

    Viele Grüße

  5. #125
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo maddincz,
    die vorhandene Glaswolle ist ja bereits 1958 zur Wärme- und Schalldämmung verbaut worden. Wenn sie also nicht feucht ist oder aus anderen Gründen unbrauchbar erscheint, würde ich sie weiter verwenden. Sicher ist es sinnvoll, den noch vorhandenen Hohlraum mit einer weiteren Lage Mineralwolle auszufüllen, um die Dämmwirkung zu optimieren. Dabei ist es egal, ob Sie Glas- oder Steinwolle verwenden. Auf jeden Fall sollten Sie eine Dämmwolle mit WLG 035 oder weniger einbauen. Viele Hersteller bieten diese Dämmstoffmatten an (z.B. Rockwool, Isover oder Ursa).
    Dieter Ehlers
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  6. #126
    Andreas77
    Gast

    Betondecke

    Hallo, wie einige andere hier, hatte ich zuerst auch daran gedacht, mein Dach mittels Zwischensparrendämmung zu dämmen. Da es jedoch keine zweite wasserführende Schicht gibt, möchte ich nun den Boden der oberen Geschossdecke dämmen.
    Ich dachte daran Balken auf den Betonboden zu verlegen und die Zwischenräume mit Glaswolle aufzufüllen. Abschließend würde ich hierauf Spanplatten ohne Beläge aufbringen.
    Könnten SIe mir sagen welche Dicke und welchen WLG die Glaswolle am im optimal Fall haben sollte?
    Ist an den Rändern zur Wand etwas zu beachten?

    Herliche Grüße und vielen Dank

    Andreas

  7. #127
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Andreas77,

    unter eine Dicke von 200 mm Glaswolle (WLG 040) sollten Sie nicht gehen. Damit erreichen Sie ungefähr einen U-Wert von 0,22 W/m2K. Mit 240 mm erreichen Sie einen U-Wert von unter 0,20 W/m2K und liegen damit unter der Vorgabe der EnEV 2009 für Flachdächer.
    An den Wänden wird sich eine Wärmebrücke, über die Betondecke in die unteren Räume, kaum vermeiden lassen. Es sei denn, die Außenwand ist von Außen bis zur Oberkante Decke gedämmt.
    Hier finden Sie entsprechende Produkte: Produktportfolio URSA GEO | URSA Deutschland - heinze.de
    Dieter Ehlers
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  8. #128
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    Hallo zusammen,

    erstmal ein großes Lob an das Forum, habe schon einige Beiträge mit großem Interesse gelesen.

    Jetzt hätte ich aber auch eine Frage zur Dachbodendämmung.
    Wir haben einen alten Bauernhof von ca 1900, die Decke zum Dachboden wurde warscheinlich in den 70ern gedämmt.
    Zwischen Zimmerdecke und dem begehbaren Dach-"Boden" aus OSB-Platten (die auch noch zusätzlich Lackiert wurden) sind ca. 15 cm Platz.
    In diesem Hohlraum ist eine dünne Schicht Glaswolle/Elfenhaar eingebracht, darüber ist bis zu den Osb-Platten Luft, die auch gut zirkulieren kann, da ringsherrum um den Boden aus Osb-Platten ein ca. 1-2cm breiter Spalt ist.
    Im kommenden Frühling wollte ich nun die OSB-Platten abnehmen und zusätzliche Dämmung einbringen, so dass zwischen Dämmung und OSB-Platten noch ca. 3-4cm Platz sind wo Luft Zirkulieren kann.
    Könnte ich nicht einfach einige Löcher in die OSB Platten bohren, damit aufsteigende Feuchtigkeit aus den Wohnräumen gut abtransportiert werden kann ohne, dass ich eine Dampfbremse oder -sperre einbringen muß?


    Die Platten wollte ich nämlich gerne wieder aufschrauben, damit sich keine Mäuse in der Zwischendecke einnisten. Den Spalt am Rand würde ich dann noch mit Drahtgeflecht o.ä. schließen!

    Vielen Dank schonmal für eure (hoffentlich) zahlreichen Antworten!
    Niklas

  9. #129
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo Niklas,

    wenn Sie neu dämmen wollen, dann entfernen Sie am besten die vorhandene Dämmung komplett (dabei Atemschutz tragen!!) und verwenden einen Dämmstoff aus Glas- oder Steinwolle mit einer WLG von 035 oder niedriger. Diese Dämmstoffe bringen auch bei einer Dicke von "nur" 10 - 12 cm eine gute Dämmwirkung. Die Idee mit den Löchern ist ok, aber sehr aufwändig. Es müssen nämlich viele sein und sie dürfen vom Durchmesser nicht zu groß sein, sonst haben Sie doch die Mäuse in der Dämmung.
    Dieter Ehlers
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  10. #130
    Gast123
    Gast

    Wärmedämmung Spitzboden

    Hallo,

    es geht um ein Reihenendhaus von 2002. Oberhalb des Obergeschosses gib es noch einen Spitzboden der über eine ausklappbare Bodentreppe zu erreichen ist. Der Spitzboden soll nur als Lagerraum dienen. Die Wärmedämmung und Dampfsperre ist beim Bau oberhalb des Obergeschosses eingebaut worden. Die Dämmung verläuft also in den Schrägen des Obergeschosses und läuft dann in der Mitte in der geraden Decke des Obergeschosses:
    __
    / \
    Ich hoffe die Grafik ist eine Hilfe....
    Der Spitzboden selbst ist also im Boden zum Wohnraum gedämmt. Die Schrägen Dachflächen des Spitzbodens waren nicht gedämmt. Jetzt habe ich die Dachschrägen mit Dämmung zwischen den Sparren versehen um die Wärmeverluste weiter zu reduzieren. Den Boden des Spitzboden habe ich mit Verlegplatten ausgelegt um ihn zu begehen und um ihn als Lagerraum zu nutzen. Wie kann ich jetzt noch sinnvoll die Dachschrägen des Spitzboden verkleiden??
    Ich möchte nicht die Dämmwolle so offen liegen haben, möchte aber auch nicht Holzplatten an den Dachschrägen anbringen, weil diese den Feuchtigkeitstransport deutlich einschränken würden. Gibt es geeigneten Stoff der atmungsaktiv ist und hierfür zu verwenden ist? Um eventuelle Feuchtigkeit im Spitzboden abzuführen, möchte ich kleine Installationrohre vom Spitzboden durch die überlappende Unterspannbahn nach außen führen.
    Ich hoffe das ist so alles verständlich und hoffe auf ein paar Tipps.
    Danke!

    Gruß
    Stefan

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