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Thema: Baujahr 1964, welche Platten als Abschluss

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    12.03.2010
    Beiträge
    1

    Baujahr 1964, welche Platten als Abschluss

    Hallo,

    leider kann ich nicht mit so präzisen Angaben dienen, wie in vielen anderen Einträgen...

    Unser Dachboden ist über "Laufplanken" begehbar und ansonsten zwischen den Brettern mit einer Art Schlacke bedeckt. (Wenn man im unteren Geschoss zu heftig in die Decke bohrt, hebt sich oben der Belag )

    Der Dachboden soll auch weiterhin nicht ausgebaut werden, es geht nur um die Bodendämmung - die Dachschräge ist vollkommen ungedämmt. Also zwischen uns und dem Universum sind nur die Dachziegel.

    Macht es Sinn auf die vorhanden Holzbretter Dachlatten aufzuschrauben, mit Wärmedämmschüttung aufzufüllen und dann einen Plattenabschluss auf die Dachlatten zu schrauben? In Bezug auf den Plattenabschluss wurde mir von einem Häuslebauer Wärmedämmplatten, im Baumarkt jedoch
    einfach OSB Platten empfohlen.

    Oder stelle ich mir das ganze Vorhaben zu einfach vor??

    Vielen Dank
    Sabine Grimm

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
    Registriert seit
    01.08.2008
    Beiträge
    830
    Hallo Frau Grimm,

    nach Ihrer Beschreibung zu urteilen, ist in Ihrem Haus eine Holzbalkendecke als Abschluss zum Dachboden eingebaut. Zwischen den Balken der Decke ist eine Schüttung aus einer Art Schlacke eingebracht und auf den Balken liegen Laufbohlen, die ein Begehen nur an wenigen Stellen erlauben.
    Es macht durchaus Sinn, so vorzugehen, wie Sie es planen. Das setzt allerdings voraus, dass die Decke zusätzliche Lasten aus einer weiteren Schüttung aufnehmen kann.
    Wenn das der Fall ist, sollten Sie vorher prüfen, wie dick die vorhandene Schüttung ist, aus welchem Material sie besteht und dann mit einem Fachmann klären, welches Material am besten zu dem vorhandenen Dämmmaterial passt und wie dick es eingebracht werden sollte. Danach richtet sich dann, wie hoch die "Dachlatten" oder Kanthölzer sein sollten.
    Das klingt zwar nach Aufwand und Kosten, bietet Ihnen aber die Gewähr, bauphysikalisch auf der sicheren Seite zu sein und eine optimale Wärmedämmung eingebaut zu haben.
    Ich empfehle Ihnen, die Arbeiten von einer Firma, die sich auf solche Arbeiten spezialisiert hat, ausführen zu lassen. Die sind meistens auch in der Lage, eine bauphysikalische Voruntersuchnung und Berechnung durchzuführen.
    Zum Thema Dämmen, finden Sie in unserem Portal BauEmotionen unter dem folgenden Link weiter Informationen: Dämmung: So stoppt man Wärmeverluste am Haus - bauemotion.de
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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