Wir haben uns vor kurzem ein altes Haus gekauft. Wir sind auch vorher mit einem Baugutachter durchgegangen, der zwar sagte, dass viel zu renovieren sei, aber keine Feuchtigkeitsschäden oder Schimmel vorliegen.
Jetzt haben wir aber in einem (sehr kleinem) Bad Schimmel an den Wänden rund ums Fenster und die Luftfeuchtigkeit ist -außer direkt nach dem Lüfen - immer zwischen 75% und 80%.
Es ist wie gesagt ein Altbau und das Fenster ist auch nur einfach verglast. Am Fenster bildet sich regelmäßig Kondenswasser.
Ich habe zuerst angenommen, dass das eigentlich kein schlechtes Zeichen ist, denn das würde ja dann heißen, dass das Fenster die kälteste Stelle im Raum ist und sich dann daher kein Schimmel an den Wänden bilden wird. Ist die Denkweise richtig?
Seit etwa 1 Woche bin ich nur am heizen und lüften. Am Wochenende habe ich bis zu 6x am Tag gelüftet und zwischendrin die Heizung richtig hoch.
Wir haben jetzt sogar einen elektrischen Luftentfeuchter drin, aber wenn der wieder abgestellt wird, dann steigt die Feuchtigkeit wieder rasant nach oben.
Und das, obwohl wir das Bad kaum benutzen! (Zum Duschen haben wir ein anderes).
Ich frage mich jetzt, ob die Feuchtigkeit in den Wänden und der Decke sein kann? Während wir renoviert haben, haben wir das Bad sehr oft zum Sachen ausspülen (Farbrollen etc) benutzt und nicht sehr konsequent gelüftet.
Kann es sein, dass die Feuchtigkeit noch irgendwie drin ist und auch durch mein Lüft-Heizregime nicht so schnell abgebaut wird? soll heißen - soll ich damit so weitermachen oder ist es angebracht, dass ich nach anderen Ursachen suche?


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