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Thema: Fußbodenheizung

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    06.06.2011
    Beiträge
    1

    Fußbodenheizung

    Guten Abend.

    Da ich leider keine zufriedenstellende Antwort im Internet gefunden habe, wende ich mich an Sie.

    Ich möchte gerne mit meinem Mann die Wohnung meiner Großmutter beziehen und zuvor mordernisieren und renovieren. Leider weiß ich aus dem Kopf das Baujahr nicht, aber das Haus ist schon älter, mit einem Neu(an-/auf)bau aus den Jahren 1996- 1998. Meine Eltern haben damals eine Ölzentralheizung eingebaut.
    Jetzt weiß ich durch Zufall, dass man an das vorhandenene Heizsystem eine Fußbodenheizung nachrüsten kann. Genau das wollen wir auch machen. Allerdings stellt sich bei uns die Frage, ob das geht.
    Denn unter dieser Wohnung/diesem Haus ist ein sehr alter Gewölbekeller aus Sandstein. Die Dicke hat mein Vater mit minimum 40 cm am dünnsten Punkt angegeben. Meine Fragen sind nun: Was müssen wir beachten, beim nachrüsten? Und müssen wir die Böden nochmals nach unten dämmen? Und welches System wäre empfehlenswert, wenn die Bodenheizung das alleinige Heizsystem werden soll?

    Und dann eine dazugehörige, dennoch extra Frage.
    Was müssen wir beachten, wenn wir in ein paar Jahren (leider erst dann, wegen Geldmangel) eine moderne Pelletanlage nachrüsten wollen?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Vielen Dank schon mal und mit freundlichen Grüßen,

    Serenade

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
    Registriert seit
    01.08.2008
    Beiträge
    828
    Hallo Serenade,

    ich habe Ihre Frage mit unserem Fachmann für Heizungsfragen diskutiert. Er sagt folgendes:

    Praktisch kann man jede Art der Wärmeerzeugung für eine Fußbodenheizung nutzen. Allerdings sinkt die Effizienz und der Wirkungsgrad, wenn ein Ölheizkessel oder späterer Pelletsheizkessel - ausgelegt für z.B. Heizungsvorlauftemperaturen von 50 bis 90 °C - an einen Wärmeabnehmer mit Vorlauftemperaturen von z.B. 35 bis max. 40 °C angeschlossen werden. Dann muss man entweder kaltes Rücklaufwasser zumischen oder einen Pufferspeicher nutzen. Aber auch für solche Fälle bietet die Heizungsindustrie passende Lösungen.

    Mit niedrigen Heiztemperaturen, wie sie z.B. von Wärmepumpen oder thermischen Solaranlagen (im Winter) erzeugt werden, wird das Gesamtsystem effizienter laufen.

    Bei vorliegender Tragfähigkeit der Gewölbedecke kann je nach möglicher Aufbauhöhe ein Nass- oder Trockensystem eingesetzt werden. Auf jeden Fall sollte im geplanten Aufbau eine Dämmung nach unten vorgesehen werden, hier gibt es auch normative Mindestanforderungen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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