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Thema: Schaumglasschotter statt klassischer Bodenplatte

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    19.03.2009
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    5

    Schaumglasschotter statt klassischer Bodenplatte

    Hallo,

    ich stehe vor volgender Entscheidung.

    Wir sanieren ein altes Fachwerkhaus (BJ 1896), das Haus ist komplett entkernt, es steht lediglich das Fachwerk ohne Gefache.
    Wir haben das ganze Haus ausgeschachtet da nur ein Holzfußboden auf Sanduntergrund vorhanden war.
    Ich möchte als "Bodenplatte" gerne Schaumglasschotter verwenden, das Ringfundament aus alten Backsteinen ist soweit noch gut erhalten.
    Wir haben bei uns einen trockenen Heidesandboden leben aber im Aller- Leine Tal-Dreieck (Überschwemmungen hatten wir bei uns auf dem Grundstück noch nie, aber Luftlinie ca. 800m weiter steht schon gelegentlich das Hochwasser).
    • Ist Schaumglasschotter überhaupt für uns geeignet (ich dachte nur daran, weil wir ja ein "Ringfundament" haben und fals wir mal aufsteigende Feuchtigkeit haben. Ich habe mal gelesen das Schaumglasschotter Kapilarleitent ist)?
    • und wie berechne ich die richtige Einbauhöhe ?
    • bzw. wie stark muss es verdichtet werden ?
    • vieleicht können Sie mir auch sagen ob Schaumglesschotter dieselbe Isolierende Wirkung wie Styrodur und Beton hat ?
    Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich bereist im Vorraus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alexander Berger

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    01.08.2008
    Beiträge
    830
    Hallo Herr Berger,

    Schaumglasschotter oder Glasschaumschotter scheint mir für Ihre Zwecke sehr gut als Dämmung geeignet.
    Direkt als Bodenplatte können Sie das Material allerdings nicht verwenden, es ist nur eine Schüttung unter einer folgenden Bodenplatte und hat sehr gute Draineigenschaften. Das heißt Feuchtigkeit von unten wird schnell wieder abgeleitet.
    Der Dämmwert ist nicht so gut wie bei einer Dämmung aus Styrodurplatten.
    Die Einbauhöhe richtet sich nach den vorhandenen Möglichkeiten, je mehr, je besser für die Dämmung. Wenn Sie den optimalen Dämmwert für Ihr Haus nutzen wollen, ist ein Fachmann gefragt. Der kann die erfoderliche Dämmdicke berechnen und auch etwas zu bauphysikalischen Details sagen.
    Schauen Sie sich bitte auch die Informationen unter dem folgenden Link an: MISAPOR - heinze.de
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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