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Thema: Bodenausgleichsmasse läuft durch Kellerdecke und weitere Fragen ....

      
   
   
  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Bodenausgleichsmasse läuft durch Kellerdecke und weitere Fragen ....

    Guten Tag,

    unser heutiger Versuch, die Bodenhöhen unseres Hausflures an die angrenzenden Zimmer anzupassen, war nicht ganz so erfolgreich. Die recht dünnflüssige Masse (CMI-Bodenspachtel), welche wir eigentlich bis 30mm aufbringen wollten, hat sich den Weg durch winzige Bodenrisse und wohl unzureichend abgedichtete Hohlräume von E-Leitungen (Leerrohre) gesucht und ist durch die Kellerdecke geflossen. Dass sie auf diesem Wege unseren schicken, neuen Stromverteilerkasten unter "Wasser" gesetzt hat, sei nur am Rande erwähnt - ganz nette Schweinerei.

    Meine Fragen an die Experten:

    a) Wie lassen sich Undichtigkeiten im Boden am besten noch abdichten? Ich denke mal nicht, dass der bisher aufgebrachte Belag nun dicht ist, wenn er abgebunden hat, oder?

    b) Wie muss ich die ausgehärtete Masse/Bodenbelag (bisher ca. 10mm) zwecks Aufbringung einer weiteren Schicht vorbehandeln? Mit Quarzsand absanden, dann nochmals grundieren?

    c) Der Niveauausgleich mittels Ausgleichsmasse ist recht kostspielig. Wäre es bei einem anderen Flurabschnitt (bisher nur Betonrohboden auf Hohlbetonnsteinen) evtl. möglich erst einen recht grob abgezogenen Beton-Estrichbelag zu erstellen (ca. 25mm) und auf diesem dann noch eine Fliess-/Spachtelmasse von ca. 5mm aufzubringen?

    Ach so, die ganze Aktion soll dazu führen, den Boden fliesenfertig zu machen.

    Ich würde mich wirklich über kompetente Hilfe / Vorschläge freuen.

    Grüsse vom DigiHurry

  2. #2
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo DigiHurry,

    tut mir Leid mit der Schweinerei. Hätte eigentlich nicht passieren dürfen, denn Spachtelmassen sind bei richtiger Mischung in der Konsistenz so fest, dass sie nicht fließen. Das hört sich bei Ihnen mehr nach einem Fließestrich an und da hätte eine Folie als Unterlage die Schweinerei verhindert. Damit wäre auch Ihre erste Frage geklärt. Die eingebrachte Masse, müßte jetzt aber eigentlich für eine Abdichtung sorgen, denn sie ist ja in einer Restdicke von 10 mm noch vorhanden. Lesen Sie bitte den Verarbeitungshinweis für den Fließetrich genau durch, um das richtige Mischungsverhältnis einzustellen und um Ihrer Frage nach vorbereitenden Maßnahmen zu klären. Es kann je nach Produkt sehr unterschiedliche Forderungen zur Vorbehandlung des Untergrundes geben.
    Fließestriche sind tatsächlich recht teuer und für große Höhenunterschiede auch nicht gut geiegnet. Darum ist Ihre Idee, einen normalen Estrich einzubringen, sehr gut. Wenn der von einem Estrichleger gemacht wird, sollte er von der Oberfläche bereits so gerade sein, das nicht mehr gespachtelt werden muß.
    Bei 25 - 30 mm Höhe, wäre als Alternative auch ein Trockenestrich aus Gipsfaserverbundplatten möglich. Das erspart Ihnen weitere Feuchtigkeit in den Räumen, bringt noch Trittschallschutz für darunter liegende Räume, setzt aber eine halbwegs gerade und glatte Decke voraus.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Wärmedämmung (z.B. Styropor) unter 20mm Betonestrich?

    Zitat Zitat von Bauprofi Beitrag anzeigen
    ... Darum ist Ihre Idee, einen normalen Estrich einzubringen, sehr gut.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Mittlwerweile ist die "Schweinerei" im Elektrosicherungskasten behoben und eine weitere Schicht Bodenspachtelmasse, diesesmal in richtiger Konsistenz hat den gewünschten Erfolg gebracht.

    Im 2. Flur haben wir uns nun dafür entschlossen, zunächst einen ca. 30mm Beton-Estrich aufzubringen und, falls nicht gerade genug, ein wenig nachzunivellieren. Die Idee mit dem Trockenestrich hat seinen Reiz, da es allerdings im Flur viele Ecken gibt (Türen, Heizungsrohre, etc.) ist uns das zusägen der Estrichelemente zu aufwändig.

    Also Betonestrich: Wir fragen uns nun, ob wir ggf. unter dem Betonestrich, sagen wir mal 20mm noch eine kleine Wämedämmung in Form von Styropor (ca. 10mm) etc. einbauen können. Trittschall ist nicht erforderlich, darunter ist der Keller.

    Geht das, oder wird bei dieser geringen Estrichdicke der Aufbau brüchig?

    Wir würden uns über eine Antwort freuen.

    Grüße vom DigiHurry

  4. #4
    Moderator Avatar von Bauprofi
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    Hallo DigiHurry,

    20 mm Estrich sind zu wenig. Ein Estrich muß mindestens 50 mm dick sein, um darunter Dämmung verlegen zu können.
    Bringen Sie die Dämmung unter der Kellerdecke an. Da haben Sie wahrscheinlich mehr Platz um eine vernünftige Dämmung einzubauen.
    Dieter Ehlers
    Dipl.-Ingenieur, Architekt
    www.bauemotion.de/forum

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