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Mehr Spaß im Schrank

Die Garderobe auswählen ohne zu verzweifeln: Das Innenleben von Kleiderschränken lässt sich heute wie aus dem Baukasten kombinieren. So entstehen maßgeschneiderte Schränke, die für einen guten Überblick sorgen. Wer es maximal übersichtlich möchte, entscheidet sich für einen begehbaren Kleiderschrank.
Mein Haus, meine Familie, mein Kleiderschrank. . Wenn es um neue Trends im Schlafzimmer geht, steht geltungsbewussten Bauherren heute ein weiterer Trumpf zur Verfügung: ein Kleiderschrank mit allen Raffinessen. Etwa mit einem schwenkbaren Flachbildschirm, der auf Knopfdruck erscheint und verschwindet — präsentiert auf der jüngsten Möbelmesse in Köln. Als zeitgemäß bei der Innenausstattung erweist sich die Modulbauweise, die neuartige Raumkonzepte hervorbringt. So können unter Verwendung von verschiedenen Struktursystemen offene und geschlossene Bereiche miteinander kombiniert werden, um auch den letzten Winkel im Schrank bequem zu erreichen. Auch bei der äußeren Gestaltung steht für fast jeden Schrank eine große Holz- und Farbauswahl in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung, sodass sich jede individuelle Geschmacksrichtung verwirklichen lässt.
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Foto: raumplus
Anbauschrankwände mit unterschiedlichen Elementbreiten haben den Vorteil, dass sie sich nach den genauen Maß-Wünschen der Kunden anfertigen lassen. Besonders im Schlafzimmer lässt sich die gesamte Raumhöhe so optimal ausnutzen.
Schrankprogramme in diversen Höhenabstufungen sind ideal, um auch Zimmer mit einem schwierigen Grundriss raumsparend zu möblieren — mit variablen Schrankwänden können selbst schräge Giebelwände im Dachgeschoss für Einbauschränke genutzt werden. Verbleibende Abstände und Lücken zwischen Schrank und Wänden verschließt man blick- und staubdicht durch angepasste Blenden. So wirkt der Schrankbereich stets akkurat und beruhigend.
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Foto: Cabinet
Wer lieber auf Wände als auf Schränke schauen möchte und dafür im Schlafzimmer genügend Platz hat, sollte sich für einen begehbaren Kleiderschrank entscheiden. Das ist ein überdimensionierter Kleiderschrank mit Schiebtüren, der betreten werden kann und der reichlich Stauraum bietet. Als Standort eignet sich auch ein zusätzlicher Durchgangsraum etwa zwischen Bad und Schlafzimmer. Die Montage sollte dann aber bereits in der Planungsphase für den Hausumbau- oder Neubau berücksichtigt werden. Um die Größe und den Platzbedarf eines begehbaren Schranks zu kalkulieren, gilt als Faustregel eine Gangbreite von mindestens 1,20 Meter. Die Abmessung und Ausstattung des neuen Schrankzimmers richtet sich dann nach dem Platz, der zur Verfügung steht sowie nach der Haushaltsgröße.
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Foto: Cabinet
Entscheidend für den Komfort ist das Innenleben: also Kleiderstangen, Schubladen, Körbe, Auszüge oder Drehelemente, die es ermöglichen, den Schrankraum optimal und bequem zu nutzen. Hilfreich sind zusätzliche Haken oder Stangen, um Kleidung auszulüften oder für die engere Wahl beiseite zu hängen. In der Mitte bleibt Raum, um sich anzukleiden.
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Foto: Raumplus
1. Radikal aufräumen: Alles muss raus!
Die Schrankböden biegen sich unter Kleiderlasten, Socken fristen ein trauriges Single-Dasein, und Lieblingsklamotten verschwinden immer wieder unerkannt im Durcheinander — dann ist es höchste Zeit für einen radikalen Neubeginn im Schrank. Schritt eins: Räumen Sie den Schrank komplett leer.
2. Erste Übersicht für mehr Durchblick
Am besten stellt man drei große Umzugskartons bereit. Nach einem festen Schema werden sämtliche Kleidungsstücke auf die beschrifteten Kartons verteilt, Beispiel: „Aktuell“ für alles das, was gut passt, gut aussieht und gern getragen wird. Im zweiten Karton landen Klamotten, die seit über einem Jahr nicht mehr ausgeführt wurde. Die letzte Kiste ist für den Ausschuss, also für alle aus der Form oder Mode geratenen Textilien, die sich auch nicht mal mehr zum Arbeiten oder Verkleiden eignen.
3. Ehrlich anprobieren und prüfen
Passt ein Stück nicht in einen der drei Kartons, die Kleidung anprobieren und kritisch vor dem Spiegel prüfen. Konsequent dann auch dieses Stück nach dem Schema einsortieren. Keine zusätzlichen Zwischen- und Überlegungsstapel einrichten, das zieht das Aufräumen nur in die Länge.
4. Trennungsschmerzen überwinden
Der Inhalt des Kleiderschranks ist auf die Kartons verteilt. Abschied nehmen und diese Textilien für die Altkleidersammlung beiseite stellen. Tipp: Viele soziale und karitative Einrichtungen holen Säcke mit brauchbarer Kleidung auch von zu Hause ab.
5. Hier ist zwischenlagern erlaubt
Die „Länger als ein Jahr nicht getragen“-Kiste darf fürs Erste im Keller oder auf dem Dachboden deponiert werden. Ratsam ist es, das Datum auf der Kiste zu notieren. Wurde die Kiste nach einem weiteren Jahr nicht angeschaut, geben Sie sie ebenfalls weg.
6. Ordnung schaffen
Nach dem Aussortieren kommt das Einsortieren der aktuellen Textilien. Am besten wird die Kleidung so eingeräumt, wie sie auch getragen wird: also Pullis und T-Shirts in Augenhöhe, darunter die Hosen und ganz nach unten die Schuhe. Anzüge, Hemden, Blusen, Kleider Jacken, Mäntel, Krawatten und eventuell Hosen gehören auf die Kleiderstangen.
7. Ordnungssysteme als stille Helfer
Auszüge und Schubladenunterteilungen sind ideal zum Ordnunghalten. So lassen sich einzelne Bereiche etwa für Socken, das Sport- oder Badezeug anlegen. Für hartnäckige Ordungsverweigerer empfiehlt sich notfalls eine Beschriftung auf den Fächern und Schachteln, um zu verhindern, dass Halstücher und Gürtel im Sockenfach verschwinden.
8. Outfits zusammenlegen
Wer morgens dennoch immer wieder vor seinem Schrank verzweifelt, kann komplette Outfits auf dem Kleiderbügel zusammenhängen. So bleiben Lieblingskombinationen stets beieinander und sparen langes Suchen.
9. Einheitliche Gestaltung des Innenlebens
Kompromisse oder das Zusammenwürfeln verschiedener Systeme zur Inneneinrichtung des Schranks zahlen sich nicht aus. Lieber einmal in einheitliche funktionierende Elemente (auch zum nachträglichen Einbau) investieren, als morgens vor dem Kleiderschrank mit einem bunten Wirrwarr von Schachteln, Kästen und anderen Notbehelfen in den Tag zu starten. Schon Kleiderbügel mit verschiedenen Größen und Materialien haben zur Folge, dass die Kleidung unterschiedlich hoch hängt und die Übersichtlichkeit behindert.
10. Gutes Licht nicht vergessen!
Ganz wichtig: Ausreichendes Licht im Schrank. In begehbaren Schränken empfehlen sich Strahlersysteme an der Decke, die alle Bereiche hell ausleuchten. Ideal ist es auch, den Schrank im Schlafzimmer so zu stellen, dass die Kleidung auch bei Tageslicht begutachtet werden kann.
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