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Eine ruhige Hand und das richtige Werkzeug Foto: Saint-Gobain Weber

Schritt für Schritt: Wand selbst verputzen

Verputzte Wände sind robust und schick, regulieren die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise und eignen sich für die Wandgestaltung im Neu- und Altbau. Moderne Innenputze lassen sich sogar auf schwierige Untergründe wie Betonoberflächen, Tapeten und alte Anstriche mit Dispersionsfarbe sowie auf Fliesen und Platten auftragen. Mit dem richtigen System lässt sich so ziemlich jede Wand verputzen.
Wer Wände selbst verputzen möchte, sollte seine Grenzen kennen. Meist versteht man unter „Verputz“ die Auflage auf den nackten, gemauerten Wänden, um eine glatte Oberfläche zu erhalten, die dann mit Farbe, Tapete oder andere Materialien gestaltet werden kann. Diesen bis zu mehrere Zentimeter dicken Verputz sollte man aber professionellen Handwerkern überlassen. Ein besseres Betätigungsfeld für Heimwerker sind die eher dekorativen Varianten: Fein- und Streichputz.
Feinputze werden auf einen bestehenden Unterputz aufgebracht und sind in der Regel ein bis drei Millimeter dick. Ein Streichputz ähnelt mit seiner Schichtdicke von rund einem Zehntel Millimeter einer dickflüssigen Farbe und wird auch so ähnlich aufgebracht. Für beide Varianten gleichen sich die Verarbeitungsschritte:
1. Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund muss trocken, fest und frei von Ausblühungen sein, wie sie vor allem an feuchten Wänden auftreten. Er darf nicht wasserabweisend oder verunreinigt sein. Schalöl, das im Betonbau verwendet wird oder Staub, der häufig nach einer Renovierung zurückbleibt, sind besonders kritisch für das Verputzen. Risse, Bohrlöcher und Schlitze, in denen Kabel oder Rohre verlegt wurden sowie größere Fugen sollten Sie verschließen. Dünne Innenputze wie der Lehmspachtel-Putz „Capriccio“ von Lesando sind bestandsfolgend und füllen Unebenheiten oder Schadstellen deshalb nicht aus. Solche Macken müssen vor dem Aufbringen von Feinputz zunächst verspachtelt werden. Um eine Wand zu verputzen, sollte die Raumtemperatur mindestens fünf Grad Celsius betragen.
2. Auftragen der Grundierung
Untergründe mit unterschiedlichem Saugverhalten wie Trockenbauplatten (vielerorts auch unter dem Markennamen „Rigips“ bekannt), Gipsputze, Beton, Vliestapeten sowie angeschliffene oder matte Altputze müssen mit einer Grundierung vorbehandelt werden. Diese Grundierung sorgt für eine bessere Aufnahmefähigkeit des Untergrunds, ist selbst aber nicht sichtbar. Bei der Wahl von Verputz und Grundierung sollte man sich im Fachgeschäft zusichern lassen, dass beide aufeinander abgestimmt und gemeinsam verwendbar sind. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie vor dem Beginn der „nassen“ Arbeiten im Raum die Stromversorgung trennen!
Zum Vorbereiten des Putzes auf glatten Untergründen wie Beton, alten Anstrichen und Tapeten wird mit einer Malerrolle oder einem Quast – dem dicken, bürstenähnlichen Malerpinsel – die Grundierung volldeckend aufgetragen, um für die optimale Haftung des Putzes zu sorgen. Nach dem Auftragen der Grundierung dürfen keine Unterschiede mehr sichtbar sein: Das Ziel ist eine einheitliche Fläche. Die Grundierung muss einen Tag lang trocknen.
Tipp: Klebt eine kräftige Mustertapete an der Wand, können Sie die Grundierung zusätzlich einfärben, sodass das Muster beim Wand verputzen nicht durchschlägt. Sollen nur einzelne Wandbereiche verputzt werden, die Grenzen der späteren Putz-Fläche zuvor mit dem Lot ausrichten und den Verlauf mit breitem Malerkreppband abkleben. So wird alles akkurat.
Endspurt: Vor dem Auftragen den Putz kräftig durchrühren. Foto: Knauf
3. Anrühren des Putzes
Der Putz wird mit sauberem, kaltem Wasser nach Mengenangabe des Herstellers in einem Mörtelkübel oder Eimer angerührt. Hierfür eignet sich ein Rührquirl, wie es ihn etwa als Aufsatz für die Bohrmaschine gibt. Den Putz im noch trockenen Zustand bei laufendem Rührwerk nach und nach zugeben. Vor der Verarbeitung muss der Putz gut 30 Minuten quellen. Danach erneut kräftig durchrühren.
Farbmischungen aus verschiedenen Basistönen werden in der Regel vor dem Anrühren in den trockenen Putz gegeben. Bei gebrauchsfertigen Produkten wie „Easyputz“ von Knauf werden die Farbpigmente direkt hinzugefügt. Anschließend die Masse erneut kräftig verquirlen. Als Faustregel gilt: Rühren Sie etwa fünf Minuten – wie bei einem guten Kuchenteig.
Tipp: Decken Sie den Arbeitsbereich zuvor mit Folie oder Malervlies ab. Fußleisten und angrenzende Bauteile wie Holzbalken sollten Sie ebenfalls mit Malerkrepp schützen, da angerührte Innenputze zwar selten tropfen, sich Spritzer beim Wand verputzen aber kaum vermeiden lassen.
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  • Herbert Glühspiess schrieb am 31.01.2010 um 12:01:42 Uhr

    Sorry, aber die Mischung aus Texten und Bildern, die nicht zueinanderpassen (Bild von Knauf aber Thema Lehmstreichputz?) ist einfach Grottenschlecht!

     
     
     
     
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    • . schrieb am 21.01.2011 um 20:18:58 Uhr

      extrem schlecht! und das geheimnis einer glatten wand wird auch nicht gelüftet

       
       
       
       
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  • me.Berg, Maurer- und Betonbauermeister schrieb am 23.02.2011 um 15:09:28 Uhr

    Interessanter Artikel um sich als Laie ein Bild
    dieser Methode zu verschaffen.
    Leider jedoch als Arbeitsanleitung zum Verputzen völlig ungeeignet.
    Wer jedoch ,,nur" eine Alternative zur Tapete in Wohnräumen haben möchte, kann hiermit an seiner Wohnung keinen großen Schaden anrichten..;-)
    GANZ WICHTIG:
    Beim Auftragen den Strom im jeweiligen Raum abschalten (Sicherung Raus!).
    Und nach dem Verputzen VIEL VIEL Lüften (mehrere Tage!)
    Schließlich habt Ihr pro Raum über 150 Liter Wasser an/in den Wänden....
    Viel Spaß dabei.

     
     
     
     
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  • Bauman schrieb am 05.08.2011 um 07:41:07 Uhr

    Was für ein schrottiger Artikel. Am geilsten ist das erste Bild. Der Alte schiebt der Ollen was zu Essen rein, während die noch nen Pinsel in der Hand hat. Genau so siehts bei uns auf Bau auch immer aus. So ein Bullshit!

     
     
     
     
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    • Njnia schrieb am 02.10.2011 um 00:25:05 Uhr

      Pinsel oder Pinsel? ]:-)

       
       
       
       
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  • KingOrgi schrieb am 21.08.2011 um 13:20:26 Uhr

    @ Bauman

    HAHAHAHAHA

     
     
     
     
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  • malocher schrieb am 09.09.2011 um 16:54:03 Uhr

    voll blöde beschreibung

     
     
     
     
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  • doreen schrieb am 21.09.2011 um 13:32:02 Uhr

    ich bin ein laie und komm mit dem mist hier auh nicht klar

    mich hat gleich das erste bil gestört, ich will ne wand verputzen, keie schnittchen!

     
     
     
     
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  • St schrieb am 29.09.2011 um 19:04:26 Uhr

    Was das den hier für ein mist.Leute schaut lieber wen ihr keine Ahnung habt auf andere seiten nach BESSER ist das

    Mfg

     
     
     
     
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  • Günther schrieb am 24.01.2012 um 08:59:29 Uhr

    Was für ein scheiss Bericht
    Völlig ungeeignet
    War der Autor betrunken!

     
     
     
     
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  • kupferteufel schrieb am 25.01.2012 um 12:25:21 Uhr

    Bitte nehmt den Artikel aus dem Netz, der er ist und bleibt bestenfalls fragwürdig, da keinerlei Wissen vermittelt werden kann. Wahrscheinlich hatte der Autor auch keines....

     
     
     
     
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  • Johs Meyer schrieb am 26.01.2012 um 20:32:10 Uhr

    Angesichts der sich erfreulicherweise wieder verbreitenden Erkenntnisse über die bauphysikalischen Eigenschaften von Baumaterialien wäre es wünschenswert, wenn insbesondere in Foren wie diesem - endlich! - auf die durchweg negativen Eigenschaften der von wenigen, marktbeherrschenden Konzernen hergestellten Produkten hingewiesen würde, und die physikalischen, finanziellen und funktionalen Vorteile von seit Jahrtausenden bewährten Materialien hingewiesen würde : Kalk "pur" in seinen diversen Erscheinungsformen, ist dabei an allererster Stelle zu nennen. Es leben noch mindestens zwei Generationen von Menschen, die selbst noch das Löschen und Verarbeiten von Kalk erlebt, und die Ergebnisse erfahtren haben - und umgekehrt ! Viele Grüße, Johs Meyer.

     
     
     
     
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  • Redaktion bauemotion.de schrieb am 31.01.2012 um 12:08:16 Uhr

    Eine Anmerkung der Redaktion: Wir haben uns die Kommentare – zumindest die konstruktiven – zu Herzen genommen und den Text überarbeitet. Über konkretes Feedback freuen wir uns nach wie vor!

     
     
     
     
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  • Strieger Josef schrieb am 16.04.2012 um 11:07:27 Uhr

    Es fehlt nach wie vor eine Anleitung wie man verputzt. Hier wird nur die Oberfläche des Putzes behandelt, aber nicht von vorne weg erklärt wie verputzt wird.

     
     
     
     
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  • Christel Seyffert schrieb am 22.04.2012 um 17:16:56 Uhr

    Das ist eine Zumutung!Man sollte besseres Wachwissen weiter geben,oder bassiert Ihr Wissen darauf,man sollte doch den Maurer holen!?

     
     
     
     
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