Das Kraftwerk für Zuhause
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Der Motor:
Viele der angebotenen Geräte arbeiten mit Verbrennungsmotoren, andere mit dem sogenannten Stirling-Motor, einem Heißluftmotor, oder mit einem Dampfmotor. Während beim Verbrennungsmotor der Treibstoff im Motor verbrannt wird, werden sowohl der Stirlingmotor als auch der Dampfmotor durch Wärme von Außen betrieben. Dazu wird ein Brenner ins Mini-BHkW eingebaut, der die Wärme erzeugt. Durch diese externe Verbrennung haben die Geräte gute Abgaswerte und können eine große Auswahl an Brennstoffen nutzen. Verbrennungsmotoren sind dagegen über viele Jahre erprobt. In Verbindung mit einem Generator haben sie bei der Stromproduktion einen sehr hohen Wirkungsgrad von bis zu 41 Prozent; der Gesamtnutzungsgrad liegt bei etwa 86 Prozent. Andererseits sind sie lauter und müssen häufiger gewartet werden. Stirling- und Dampfmotoren haben dagegen einen Gesamtnutzungsgrad von bis zu 95 Prozent. Ihr Wirkungsgrad bei der Stromproduktion liegt aber nur zwischen 9 und 20 Prozent.
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Der Brennstoff:
Die Bandbreite der Brennstoffe ist groß. Sie reicht von konventionellen Energieträgern wie Heizöl oder Erdgas über Biodiesel und Pflanzenöl bis hin zu Holzpellets. Je nach Energieträger braucht man entsprechende Tanks.
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Die Leistung:
In den letzten Jahren wurden vermehrt Geräte entwickelt, die auf den Bedarf eines Einfamilienhauses ausgerichtet sind. Entscheidend ist dabei nicht eine besonders hohe Leistung, sondern eine optimale Anpassung der Wärmeerzeugung an den jeweiligen Wärmebedarf. Je besser Größe und Funktionsweise auf den Verbraucher abgestimmt sind, desto höher die Wirtschaftlichkeit. Ein interessanter Aspekt dabei ist die Leistungsmodulation. Geräte, die leistungsmodulierend arbeiten, laufen über einen längeren Zeitraum mit weniger Kraft. Sie haben den Vorteil, dadurch auch über längere Zeit Strom zu produzieren, der im Haus verbraucht werden kann. Geräte ohne Modulation produzieren in kurzer Zeit mit voller Kraft Wärme und Strom, der dann größtenteils eingespeist wird. Der Vorteil hier: Durch weniger Betriebsstunden können sich die Wartungskosten verringern. Die Geräte springen nicht andauernd an und aus.
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Der Preis:
Er liegt im durchschnitt bei etwa 16.000 Euro. dazu müssen Einbau, Pufferspeicher (auf den man nicht verzichten sollte!) und je nach Brennstoff Tank oder Lagerfläche kalkuliert werden. Eine hohe Investition, die sich allerdings rechnet, wenn der eigene Strom nicht mehr teuer gekauft, sondern günstig selbst produziert werden kann. Wenn dann noch Strom in das Netz eingespeist wird, amortisiert sich die Mini-Heizzentrale bereits nach wenigen Jahren.
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