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Wie werde ich die Plagegeister los? (Foto: fotolia.de)
Tipps gegen Ratten im Haus: So hat die Plage schnell ein Ende
Ratten sind ein ernstes Problem. Nicht nur, weil sie es auf unsere Lebensmittel abgesehen haben. Sondern vor allem, weil sie gefährliche Krankheiten übertragen. Wir verraten Ihnen, mit welchen Tricks Sie Ratten bekämpfen können.
Ratten im Haus oder im Garten sind eine äußerst knifflige Angelegenheit. Denn aufgrund ihrer sozialen Intelligenz besitzen die Nager die Fähigkeit, aus dem Schicksal anderer Ratten zu lernen. Konkret heißt das: Sind einige aufgrund von Gift verendet, rühren die anderen die Köder nicht mehr an. Sind Ratten in Fallen geraten, werden die übrigen die Fanggeräte meiden. Was also hilft dauerhaft gegen Ratten?
Ratten bekämpfen durch strikte Hygiene
Man kann eine ganze Menge tun, damit sich Ratten im Haus gar nicht erst wohlfühlen. Regel Nummer eins im Kampf gegen Ratten: Gehen Sie mit Essensabfällen sorgsam um, und beseitigen Sie gekochte Speisereste, Brot- oder Fleischabfälle so, dass die Tiere keinen Zugang haben – am besten in einer speziellen Bio-Tonne. Andere organische Abfälle können bedenkenlos verkompostiert werden, da ein vorschriftsmäßig angelegter Komposthaufen keine Vermehrungsmöglichkeit für Ratten bietet.
Außerdem lassen sich Ratten bekämpfen, indem man im Garten, im Hof, in der Garage und im Schuppen regelmäßig für Ordnung sorgt. So finden die Nager keinen Unterschlupf. Haben Sie Haustiere, säubern Sie deren Futterplätze regelmäßig, und verschließen Sie die Futterbehälter sorgfältig.
Mit Gips und Babybrei gegen Ratten vorgehen
Wollen Sie die Ratten bekämpfen und haben nur einzelne Tiere im Haus, können Sie zunächst einen alten Trick ausprobieren, bevor Sie den Kammerjäger rufen: Legen Sie ein Lockmittel aus, das Ratten gern fressen (zum Beispiel Babybrei) und versetzen Sie dieses alle zehn Tage mit einer kleinen Menge Gipspulver, dessen Geschmack den Ratten durch das Nagen am Mauerwerk bereits vertraut ist. Die Brei-Gips-Mischung erzeugt bei den Tieren über mehrere Tage Bauchschmerzen und Übelkeit, da der Gips im Magen der Ratte aushärtet und erst allmählich durch die Magensäure abgebaut wird.
In dieser Zeit zeigen sich die Ratten unsozial und neigen zur Auswanderung, da sie die Schmerzen nicht dem Nahrungsmittel zuordnen, sondern mit ihrem Aufenthaltsort verbinden. Allerdings: Eine zu große Menge Gips im Brei führt zum quälenden Tod einiger Ratten. Folge: Die anderen Tiere erkennen die Ursache des Unwohlseins, bleiben am Ort und vermeiden in Zukunft einfach die ausgelegten Köder.
Ratten im Haus – oft kann nur der Profi helfen
Meistens muss im Kampf gegen Ratten ein Profi zu Rate gezogen werden. Die Tötung der Tiere mithilfe von ausgelegten Giftködern ist dabei die erfolgversprechendste Methode. Nachteil: Die chemischen Stoffe, die dabei verwendet werden, wirken nicht nur gegen Ratten, sondern sind auch für Menschen und Haustiere gesundheitsschädigend. Deshalb dürfen sie nur in speziellen Köderboxen ausgelegt werden. Nach der erfolgreichen Bekämpfung der Ratten müssen alle Köderreste entfernt und bei einer Schadstoffsammelstelle abgeben werden. Wir wünschen Ihnen, dass Ratten im Haus für Sie schnell der Vergangenheit angehören!
Themenkosmos Schädlingsbekämpfung
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