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Der Maulwurf – im eigenen Garten ist das nützliche Tier wegen seiner Erdarbeiten nicht gern gesehen. (Foto: Fotolia)

Maulwurf bekämpfen: So verlässt er freiwillig Ihren Garten (Teil 1)

Wird der liebevoll gepflegte Rasen durch Erdhügel und Tunnel verunstaltet, gerät jeder Gartenbesitzer außer sich: Der Maulwurf muss weg. Freilich steht das nützliche Tier unter Artenschutz. Sie dürfen ihn aber an den Ohren packen.
Eigentlich sind die putzig aussehenden Maulwürfe sehr nützlich: Sie nagen keine Pflanzenwurzeln an, vielmehr vertilgen sie Schädlinge wie Drahtwürmer und Engerlinge, und sie fressen Schnecken. Das müsste jeden Gartenliebhaber freuen. Doch leider verunstalten die kleinen Erdarbeiter vorzugsweise den liebevoll gepflegten Rasen. Dann heißt die Devise: Der Maulwurf muss weg. Doch bei aller Aufgebrachtheit gilt es zu beachten: Es ist strafbar, Maulwürfe zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten. Wie aber kann man den Maulwurf bekämpfen?
Zoombild
Lärmende Kinder, die beim Spielen für Erschütterungen sorgen, sind die einfachste Methode, den Maulwurf zu bekämpfen. (Foto: Fotolia)
Erlaubte Maßnahmen gegen Maulwürfe
Glücklicherweise gibt es aber zahlreiche sanfte Methoden, den kleinen Quälgeist aus dem Garten zu vertreiben. Da Maulwürfe einen ausgeprägten Gehörsinn haben, kann man sie sanft an den Ohren packen und mit lauten Geräuschen schnell zum Wohnortwechsel bewegen. Die einfachste Methode, einen Maulwurf zu bekämpfen, besteht darin, dass man den Garten intensiv nutzt. Schon der Lärm und die Erschütterungen, die etwa spielende Kinder verursachen, veranlassen ihn häufig zu einem Umzug.
Maulwurf bekämpfen – mit Geräuschen
Ebenfalls erlaubt sind künstlich erzeugte Geräusche: Maulwürfe fühlen sich beispielsweise gestört, wenn eine mit dem Hals in die Erde gestecke Flasche ohne Boden den vom Wind erzeugten Ton ins Erdreich überträgt. Das finden viele Tiere so unangenehm, dass sie bald Reißaus nehmen. Als ebenfalls sehr wirkungsvoll haben sich in die Hügel gesteckte Eisenstangen erwiesen, auf die Sie mehrmals am Tag kräftig einschlagen. Wenn Sie diese Prozedur kontinuierlich wiederholen, werden Sie damit erfolgreich den Maulwurf bekämpfen.
Ein selbstgebasteltes Windspiel ist ein weiterer Weg: Stecken Sie Metallstangen in die Erde und befestigen Sie leere Dosen mit Bindfaden am oberen Ende. Der Wind lässt die Dosen gegen die Stangen schlagen: Auch dieser Lärm ist eine effektive Maßnahme gegen Maulwürfe. Etwas angenehmer für unsere Ohren ist Musik, deren unregelmäßige Schallwellen die Tiere in die Flucht treiben. Bauen Sie dazu einen kleinen Lautsprecher wasserfest in eine Metallbox ein und verbinden Sie ihn mit einem Radio. Spielen Sie die Musik regelmäßig ab, und schon bald sollte sich der Maulwurf ein anderes Revier als Ihren Garten gesucht haben.
Zoombild
Maulwurf bekämpfen: Durch elektrisch erzeugte Schwingungen wird der Erdarbeiter in die Flucht geschlagen – und der Rasen wieder hügelfrei. (Foto: Otto)
Nur Geduld führt zum Erfolg
Damit die genannten Methoden zum gewünschten Erfolg führen und den Maulwurf vertreiben, genügt es nicht, die Maßnahmen nur einmal durchzuführen. Haben Sie ein wenig Geduld und wiederholen Sie das Erzeugen von lauten Geräuschen in regelmäßigen Abständen. Ganz Ungeduldige können sich im Baumarkt ein Gerät besorgen, das die Störung automatisch und kontinuierlich wiederholt: Der sogenannte Maulwurfschreck ist ein solar- oder batteriebetriebenes Gerät, das in regelmäßigen Abständen Geräusche und Vibrationen von sich gibt. Mithilfe dieses Gerätes sollte es Ihnen gelingen, den Maulwurf zu bekämpfen.
Im zweiten Teil verraten wir weitere Tricks, wie Sie den Maulwurf bekämpfen.
Experteninterview zur Maulwurfbekämpfung: Profi-Tipps für den Kampf gegen Maulwürfe
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  • Lazy-Gärtnerin schrieb am 14.04.2011 um 16:44:42 Uhr

    Wir haben den Maulwurfschreck mir der Solar-Variante vor ein paar Jahren mal ausprobiert und ihn an verschiedenen Stellen platziert. Irgendwie hat's nicht so richtig geklappt. Letztendlich ist nach einer wirklich langen Zeit der Maulwurf von alleine "gegangen".

     
     
     
     
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    • Die Redaktion schrieb am 14.04.2011 um 23:29:52 Uhr

      Liebe Lazy-Gärtnerin,

      Ihre Erfahrungen zeigen: Mit dem Erdarbeiter muss man einfach ein wenig Geduld aufbringen. Sie sind ein gutes Beispiel für Ausdauer. Großes Lob dafür von unserer Seite.

       
       
       
       
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  • O.Klös schrieb am 01.07.2012 um 11:29:55 Uhr

    Ich habe zwei solcher Solargeräte eingebuddelt,
    nach 4 Wochen habe ich das Gefühl der Befall ist
    stärker geworden, alle 3 Tage gehe ich, um zu
    planieren, im Abstand von 40 cm und 4 mtr. von
    den Geräten neue Hügel! - Also Finger weg, Geldscheiderei!

     
     
     
     
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  • O.Klös schrieb am 01.07.2012 um 11:29:55 Uhr

    Ich habe zwei solcher Solargeräte eingebuddelt,
    nach 4 Wochen habe ich das Gefühl der Befall ist
    stärker geworden, alle 3 Tage gehe ich, um zu
    planieren, im Abstand von 40 cm und 4 mtr. von
    den Geräten neue Hügel! - Also Finger weg, Geldscheiderei!

     
     
     
     
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  • Spagattiger schrieb am 10.08.2012 um 08:38:13 Uhr

    Wir haben ebenfalls ein Solargerät gekauft. Leider bleibt der Erfolg aus. Heute morgen waren wieder drei frische Maulwurfhügel da - direkt neben dem Solargerät, das brav vor sich hinpiept!

     
     
     
     
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    • Ulrike schrieb am 01.01.2013 um 16:01:18 Uhr

      Geauso erging es uns auch. Wir haben letzten Sommer unseren Rasen für viel Geld neu anlegen lassen. Jetzt sieht er aus wie ein Acker. Das tut wirklich weh.Die meisten Haufen sind direkt neben dem Solargerät, das wirklich überhaupt nichts bringt.

       
       
       
       
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  • Sabine schrieb am 13.08.2012 um 11:41:21 Uhr

    Alle wollen Natur und Bio, aber bitte bei anderen. Wo soll der arme Kerl denn hin, wenn er überall verscheucht wird? Warum kann man ihn nicht einfach buddeln lassen? Er gehört doch dazu und ist nützlich! Trotz Hunden, Katzen und Kaninchen fühlt er sich bei uns wohl, die Hügelerde trage ich in die Beete, der Rasen hat die Erdflecken schnell wieder erobert.

     
     
     
     
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    • Mauli-Pauli schrieb am 18.09.2012 um 23:04:02 Uhr

      Der kann ja ruhig buddeln, allerdings dort, wo er nicht die Wege unterhöhlt und die Kinder über die Haufen und die sich gesetzten Senken fallen. Der Rasen schafft es gar nicht, die Erdflecken zurückzuerobern, das ganze Grundstück sieht zum Kotzen aus. Ich denke der "arme Kerl", sofern es denn ein Männchen ist, fände bei etwa 200.000 km² unbebauter Land-/Forstfläche in Deutschland sicherlich ein neues Plätzchen, wenn er denn wöllte. Ich halte es daher für völlig legitim, den Mauli mit allen zulässigen Mitteln des Grundstücks zu verweisen.

       
       
       
       
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    • shang schrieb am 24.04.2013 um 14:41:17 Uhr

      bein einem Nutzgarten ist das allerdings etwas anderes, nicht wahr?

       
       
       
       
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    • shang schrieb am 24.04.2013 um 14:41:17 Uhr

      bein einem Nutzgarten ist das allerdings etwas anderes, nicht wahr?

       
       
       
       
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  • sokro6 schrieb am 21.08.2012 um 22:54:54 Uhr

    Nur wenn man wegen diesen ach so süßen Tierchen seinen Liebevoll angekegten Gartenteich ständig neu machen muß,ist das weniger schön!

     
     
     
     
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  • bubblediver schrieb am 25.08.2012 um 15:08:55 Uhr

    ich hab die aktionen alle durch und habs mit buttersäure probiert ..hilft auch nur bedingt er buddelt dann halt nen meter weiter bis auf das die brühe stinkt wie sau ist die wirkung gleich null also auch hier finger weg taugt nix.

     
     
     
     
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    • Mauli schrieb am 18.09.2012 um 23:05:49 Uhr

      Na wenigstens hat die Buttersäure vertreibend gewirkt. Gut, jetzt nicht auf den Maulwurf. Aber dafür auf den Menschen ;-).

       
       
       
       
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      • udo + anne schrieb am 22.11.2012 um 13:38:07 Uhr

        Auch bei uns buddelt so ein 'nielicher' Schwarzrock im Garten. Leider kann niemand sagen, wie wirihn wieder loswerden. Es macht doch Freude, wenn der Rasenmäher alle paar Meter in einer Vertiefung hängt - oder ? Ebenfalls die Erde intetr dem Mäher beseitigen ist doch auch recht lustig!! Wir lieben Tiere, Maulwürfe müssen wir aber nicht lieben. Trotzdem lassen wir sie leben.

         
         
         
         
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  • Maulwurfpower - auch das sind Tiere wie Hund und Katze - nur frei ... schrieb am 17.12.2012 um 22:41:04 Uhr

    Schon traurig, wie verbohrt und blind wie ein Maulwurf die Menschen sich Ihre heile Welt schaffen, da hat ein Maulwurf, der ansonsten keinen Schaden an den Pflanzen anrichtet (frist Schädlinge im Boden ...), keinen Platz.
    Der Maulwurf ist nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderen Schutz gestellt. Auch dem Bundesnaturschutzgesetz zufolge darf man die Tiere weder fangen noch stören. Daher ist es streng verboten, Maulwürfe zu fangen und mit Fallen, Gift oder Abgasen zu töten. Vereinbar mit dem Artenschutzrecht sind allenfalls Vergrämungsmethoden, beispielsweise die Verwendung abstoßender Substanzen (Repellentien).
    Hat man etwas für die Natur übrig, so sollte man den Maulwurf dulden und nicht vertreiben. Er ist ein Indiz für gesunden Boden und eine relativ gesunde Umwelt. Man vertreibt ja auch keine Katzen und Hunde, wenn diese einen stören - oder?? Ist ein Maulwurf kein Tier, gilt Tierschutz nur für unsere untertänigen Lieblinge Katzen und Hunde?
    Denkt mal nach ...
    Lieben Gruß

     
     
     
     
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  • Der Maulwurfhasser schrieb am 08.01.2013 um 14:17:19 Uhr

    Scheiß Maulwürfe !!!!

     
     
     
     
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  • Philemon schrieb am 22.01.2013 um 14:29:04 Uhr

    Also wenn man sich schon einen sterilen Ort ohne jegliches Wildleben machen will dann bitte konsequent. Nen halben Meter Beton, dann rings ums Grundstück nen feinen Zaun oder noch besser Vollverglasung, damits ein bisschen nach Natur aussieht würde ich noch Kunstrasen und Plastikblumen nehmen. Das gute ist die Natur ist den nervigen Menschen los und umgekehrt.
    Also wir beobachten die kleinen Kerle gerne wenn sie mal nach oben kommen und die Familie hat bis jetzt jeden Sturz über einen Haufen überlebt :-) Aber ist schon schlimm wenn der SUV in den Löchern und verschwindet *g* In diesem Sinne "Die Natur braucht uns nicht aber..."

     
     
     
     
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  • buddelflinkvertreiber schrieb am 01.03.2013 um 12:08:16 Uhr

    also ich will mich in meinem Garten ohne Maulwurf oder Wühlmäuse wohlfühlen, ich will dort säen und ernten und mich an den Blumen erfreuen. Welches "Ungeziefer" mir dort die Zwiebel anfrißt oder eben "nur " aus dem Boden schmeißt, ist mir egal. Ich will es nicht im "zivilisierte" Garten haben. Die Gänge sind unglaublich, die Viecher haben mir das kleine Stück Wiese total kaputt gemacht, auch die Umrandung! In die Gänge sind wir schon eingebrochen, Tisch und Stühle kann man nicht mehr aufstellen und alle Mittel haben bisher versagt. Und selbst den Pool für die Kinder kann man nicht richtig aufstellen, weil die Fläche unterhöhlt ist... wenn ich das oder die Viecher erwische, tuts mir nicht sehr leid....und SUV brauche ich nicht, ich fahr Rad und verwende sonst auch keine biologischen Kampfstoffe!!! Welche Musikrichtung mögen denn die Tierchen nicht ;-))

     
     
     
     
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  • Naturwunder schrieb am 03.03.2013 um 18:51:31 Uhr

    Es gibt keine effektive natürliche Methode um einen Maulwurf los zu werden.. Unser Rasen sieht zum kotzen aus.. Im letzten Jahr haben wir es mit "wässern" versucht.. Solargerät seit 1 Jahr.. 4 Katzen ums Haus.. Der fühlt sich trotzdem pudelwohl.. Vielleicht mal die kühe auf dem Rasen weiden lassen, ratlosigkeit herrscht..

     
     
     
     
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    • jagdfreund schrieb am 08.03.2013 um 16:15:52 Uhr

      na denn Ihr Maulwurf--Feinde, zu denen ich auch gehöre...mal sehen was wirklich hilft - was ist mit Menschenhaaren - wie man sieht versucht man alles...

       
       
       
       
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  • Gartenfreundin21 schrieb am 21.03.2013 um 19:23:03 Uhr

    Letztes Jahr hatte ich keinen Maulwurf im Garten. Vielleicht lag es daran, dass zuviel Trubel in meinem Garten herrschte. Doch siehe da- es lag noch Schnee bei uns in Bayern, da zog der kleine Kerl bei mir ein. Solange er in meinen Beeten bleibt, stört er mich nicht. Aber nun weitet er sich aus. Ich habe inzwischen zwei von den Piesern mit Solar in die Hügel gesteckt. Aber irgendwie scheint es ihn nicht weiter zu stören. Auch meine Katzen im Garten jucken ihn nicht weiter. Nun habe ich gehört, dass es da ein natürliches Produkt von Neudorff gibt. Kennt das jemand? Denn schaden will ich ihm ja nicht. Aber wenn er meinen erst neu angelegten Rollrasen untergräbt, da wäre ich nicht sooo begeistert. Zumal hinter meinem Garten sich eine tolle Biowiese befindet, da wäre echt viel Platz.
    Bei uns gibt es Weiden, die bestehen inzwischen nur aus Hügeln. das wundert mich, denn wir haben einen hohen Grundwasserspiegel. Und wenn es viel regnet, steht alles unter Wasser. Komisch, dass der Maulwurf so viel Nässe liebt.

     
     
     
     
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  • Mali schrieb am 15.05.2013 um 08:59:37 Uhr

    Menschenhaare, Hundehaare, Klotabs, spezielle Maulwurf vertreiber, haben wir schon alles versucht. Jetzt haben wir Spielzeug Windmühlen ums Grundstück gesetzt. Schaun wir mal

     
     
     
     
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