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Ob Kaminofen oder Kachelofen – beide zaubern einen Hauch von Romantik in die eigenen vier Wände. (Fotos: Biofire, Skantherm)

Ofen: Wer soll die Wärme bringen: ein Kamin- oder ein Kachelofen?

Kaminofen oder Kachelofen? Das ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Wir erklären, welcher Ofen für welchen Nutzer der richtige ist.
Wer heute einen Ofen in seiner Wohnung aufstellen möchte, der hat vor allem die Wahl zwischen zwei Bauarten: dem Kaminofen und dem Kachelofen.
Kaminofen: Metall und Blick auf die Flammen
Der typische Kaminofen ist aus Metall gefertigt, klassisch aus Gusseisen, bei modernen Öfen zunehmend aus Stahlblech. Die Brennkammer besteht aus Schamottsteinen oder Keramikwerkstoffen. Anders als in älteren Modellen sorgt heute eine feuerfeste Glasscheibe dafür, dass man die Flammen auch zu sehen bekommt.
Kachelofen: Massiv gemauert
Ein Kachelofen wird dagegen nicht am Stück aufgestellt, sondern vom Ofenbauer an Ort und Stelle gemauert. Lediglich die Brennkammer besteht aus einem vorgefertigten Heizeinsatz, ähnlich dem von Kaminöfen. Auch für Kachelöfen gibt es Einsätze mit relativ großen Scheiben, die allerdings die Wärmespeicherwirkung etwas herabsetzen.
Zoombild
Querschnitt durch einen Kachelofen. (Foto: OSA-Vertrieb)
Aufwand beim Einbau
Aus der Bauweise ergeben sich die Vor- und Nachteile beider Ofen-Arten: Ein Kaminofen ist vergleichsweise schnell aufgestellt. Er wird an den Kamin angeschlossen, was im schlimmsten Fall Stemmarbeiten an der Wand erfordert. Der zu mauernde Kachelofen ist dagegen ein aufwendigeres Projekt für den Ofenbauer. Soll die Feuerstelle einmal versetzt werden, ist das zwar auch mit einem Kaminofen schwierig, noch komplizierter wird es aber beim Kachelofen, gehört er doch fast schon zur Bausubstanz des Hauses.
Die Konstruktionsunterschiede schlagen sich auch im Preis nieder. Brauchbare Kaminöfen gibt es bereits für knapp unter 1000 Euro. Dazu kommen noch einige Hundert Euro für das Aufstellen und den Anschluss an den Kamin. Bei einem Kachelofen bleiben nur die kleineren Modelle unter 10 000 Euro, wovon ein erheblicher Anteil der Kosten auf den Ofenbauer entfällt.
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Ein Kachelofen bringt eine größere Heizleistung als ein Kaminofen. (Foto: Inderwies-Keramik)
Kachelofen heizt auf Dauer
Vor allem in großen, offenen Wohnungen spielt der Kachelofen seine Vorteile aus. Er ist ein echtes Arbeitstier, das nicht nur Strahlungswärme abgibt, sondern je nach Konstruktion gezielt Luftströme aufnimmt, aufheizt und in den Wohnraum zurückleitet. Der massive Körper speichert die Hitze und gibt sie kontinuierlich an die Umgebung ab. Bei richtiger Dimensionierung muss er nur zwei- oder dreimal am Tag mit Holz versorgt werden, um rund um die Uhr eine angenehme Temperatur zu garantieren. Im Kaminofen muss erheblich häufiger nachgelegt werden, und nach dem Verlöschen des Feuers wird es schnell kühl im Raum. Ein etwas stärkerer Wärmespeicher-Effekt lässt sich hier durch massive Stein-Einfassungen, etwa aus Speckstein, erzielen.
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Für kurzweilige Wärme sorgt ein Kaminofen. (Foto: Austroflamm)
Kaminofen fürs kurze Feuerchen
Kachelöfen sind also die bessere Wahl, wenn große Räume über lange Zeit beheizt werden sollen und die Bewohner fast durchgehend anwesend sind. Wer dagegen nur abends für zwei, drei Stunden im Wohnzimmer am Feuerchen sitzen will, ist mit einem Kaminofen besser bedient.
Ein Aspekt wird übrigens bei allen Holzöfen immer wichtiger: die Belastung durch Feinstaub. Dazu gilt seit März 2010 eine neue Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen. Wer sich einen Ofen zulegt, sollte sich deshalb vom Händler oder Ofenbauer bescheinigen lassen, dass sein Modell die Grenzwerte einhält.
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  • RuRaBe schrieb am 16.12.2010 um 19:11:38 Uhr

    der ofen mit Wasserkasten wurde vollständig unterschlagen

     
     
     
     
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    • Die Redaktion schrieb am 17.12.2010 um 02:39:14 Uhr

      Klicken Sie doch mal in diesen Artikel: http://www.bauemotion.de/detail/10072774

       
       
       
       
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